Genial: Der Playmobil Funpark

Playmobil Funpark

Viele Kinder teilen die Faszination Playmobil. Die Welt im Kleinformat regt auch das Draußenkind zu Rollenspielen an. Wir besitzen einige tolle Spielewelten von Playmobil inklusive unzähliger Figuren.

Auch im Großformat macht Playmobil riesigen Spaß! Das durften wir unlängst herausfinden, als wir uns auf den Weg zum Playmobil Funpark nach Zirndorf machten.

Playmobil Funpark Playmobil Funpark

Wo?

Der Playmobil Funpark befindet sich in Zirndorf; einem kleinen Ort in der Nähe von Fürth und Nürnberg direkt in Franken.

Der Park ist ab Nürnberg und Fürth gut ausgeschildert. Das war sehr hilfreich für uns, da unser Navi kurz vor Ziel mitten in Fürth uns seinen Dienst versagte.

Ein unscheinbares Gewerbegebiet gilt es noch zu durchfahren, dann ist man da.

Parken im Playmobil Funpark

Wir waren recht zeitig vor Ort und guter Hoffnung, noch einen anständigen Parkplatz zu bekommen.

Es gibt etliche Parkplätze vor den Toren; da es an diesem Tag aber sehr heiß werden sollte, liebäugelten wir mit einem Plätzchen im Parkhaus. Dort wurden wir schnell fündig, hatten einen schattigen Platz und zahlten für den ganzen Tag 4 Euro, was durchaus annehmbar ist.

Das große Staunen: Jetzt geht’s los!

Als wir den Park betreten hatten, war es für das Draußenkind wie Weihnachten und Geburtstag zusammen: Gleich zu Anfang erfreut eine Playmobil-Baustelle das Besucherherz.

Völlig reizüberflutet von dem gigantischen Angebot, das uns quasi zu Füßen lag, versuchten wir uns in der Anlage zu orientieren. Die Wegweiser und der Parkplan halfen uns dabei.

Da wir zum ersten Mal im Playmobil Funpark waren, legten wir den Fokus auf die Spielewelten, die das Draußenkind unbedingt sehen wollte.

Priorität genoss dabei die Schatzsuche, wo man aus mit Wasser gefüllten Muscheln kleine Plastikschätze fischen darf.

Playmobil Funpark

Die Kurbelboote

Doch bevor wir diesen Teil der Anlage gefunden hatten, kamen wir an den lustigen Kurbelbooten vorbei: Die Kinder schippern in einem solchen Boot über einen kleinen See, können dabei Brücken passieren und haben zu Anfang recht viel mit der Navigation zu tun. 🙂

Nach einer Weile klappte das Kurbeln schon ganz gut. Diese Attraktion eignet sich für Kinder ab 3,5 / 4 Jahren. Vorher dürfte das Koordinieren der Kurbeln noch zu schwer sein; das ist zumindest meine Einschätzung.

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Wasser, Wasser, Wasser

Überall im Park sind Wasserflächen, die zu den Spielewelten gehören oder als Wasserspielplätze dienen. Deshalb, liebe Eltern, packt genug Wechsel- und Badekleidung ein! Beim Draußenkind ging alles gut (obwohl wir Berge an Klamotten dabei hatten), aber es gibt wohl des Öfteren bei vielen Kindern den ein oder anderen Badeunfall. Wobei das Wasser nicht tief ist.

Falls doch mal ein Missgeschick passieren sollte, können Besucher auf Wäschetrockner zurückgreifen.

Jetzt aber ab zu den Muscheln, meinte das Draußenkind, und wir machten uns auf die Suche.

Als wir das Ziel erreicht hatten, schluckten wir kurz: Um kurz vor 10 Uhr steppte dort in Sachen Warteschlange schon der Bär. Die Kinder dürfen in einem abgetrennten Bereich mit einer käuflich erworbenen Plastikmuschel in der Hand auf Schatzsuche gehen. Nach einer Weile ertönt ein Gong und es ist „Schichtwechsel“, d. h. die nächsten kleinen Gäste dürfen auf Schatzsuche gehen.

Also stellten wir uns erst einmal an, kauften die Aufbewahrungsmuschel und regten das Draußenkind zum Ausziehen an.

Endlich durfte der junge Mann ein Schatzjäger sein und mit den Händen in die mit Wasser gefüllten Muscheln hineingreifen. Die freundlichen Mitarbeiter unterstützten insbesondere die jüngsten Schatzjäger und versorgten diese Stellen mit besonders vielen Schätzen.

Unser dringender Tipp: Wer ebenfalls zum Muschelschatzjäger werden will, sollte frühzeitig an dieser Station sein! Später drängen sich dort viele, viele Menschen.

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Dinos, Bauernhof und Ritterburg

Als Playmobil Funpark-Neulinge irrten wir ein wenig durch die grüne und gepflegte Gegend, immer wieder begleitet von Jubelschreien des Draußenkindes, das sich vor Freude gern zerteilt hätte, um mehrere Attraktionen gleichzeitig besuchen zu können.

Da es ein sehr heißer Sonntag war, kämpften wir uns schon bald durch die Besucherscharen.

Unter der Woche ist es sicher etwas leerer, weshalb wir schon geplant haben, einen Zweitbesuch unter der Woche anzusetzen.

Die Ritterburg, übrigens Mutters Lieblingsplatz im Park, regte zum Thronbesteigen und Erklimmen der Türmchen an. In der Nähe des Schlosses finden auch Spiele und Paraden statt, die hin und wieder mittels Lautsprecher für die Besucher angesagt wurden.

Beim Bauernhof konnten die kleinen Gäste sogar Kühe melken. Natürlich stilechte Playmobil-Kühe, was aber dem Spaß keinen Abbruch bereitete.

Und die Dinowelt ist einfach ein Traum für den Gast zwischen 4 und 9!

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Willkommene Abkühlung

Aufgrund der Hitze legten wir mehrere Stopps an den Wasserspielplätzen des Playmobil Funparks ein. Auch an eine ordentliche Matschanlage wurde gedacht – gesäubert werden konnte sich hinterher am Brunnen oder in den künstlichen Bächen.

Das Draußenkind genoss diese kleinen Aufenthalte im Wasser sehr. Bei 30 Grad im Schatten bedauerten wir Eltern, nicht mehr Kind zu sein, immens.

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Hunger!

Irgendwann war es dann soweit: Die Mägen knurrten. Wir hatten zwar einiges an Snacks und Getränken eingepackt, aber wenn man dann schon die liebevoll gestalteten Restaurants sieht, will man auch dort speisen.

Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns für die Pizzeria. Unsere Annahme, dass es schweineteuer sein könnte, stellte sich als Irrtum heraus. Eine frisch gebackene und sehr leckere Pizza kostete ca. 5 bis 6 Euro.

Für die Kinder gab es spezielle Menüs, zu denen noch eine Kleinigkeit an Playmobil Spielzeug gehörte.

Die Pizzeria hat sich einen Daumen nach oben definitiv verdient!

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Klettern und balancieren im Playmobil Funpark

Wer sich den Playmobil Funpark wie eine Vergnügungshölle vorstellt, liegt falsch. Sicher kann man sich dort bestens amüsieren, aber Achterbahnen oder elektrisch angetriebenes Spielzeug findet man dort nicht.

Stattdessen steht körperliche Aktivität und Muskelkraft im Vordergrund. Eigentlich ist der Park ein riesiger Spielplatz ganz im Playmobil-Stil.

Mehrere Spielplätze widmen sich dem Thema Klettern. Hier wird sogar zwischen verschiedenen Lebensaltern (je nach motorischen Fertigkeiten) unterschieden, womit alle Gäste bestens auf ihre Kosten kommen.

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Im HOB-Center, einem großen Indoorbereich, laden weitere Kletteranlagen zum Austoben ein.

Außerdem sind dort unzählige Playmobil-Spielsachen aufgebaut, die man während des Aufenthalts nach Herzenslust ausprobieren darf.

Floß fahren auf dem Piratensee

Ein weiteres Highlight ist eine Floßfahrt auf dem Piratensee. Unser Draußenkind und der Draußenpapa organisierten sich nach kurzer Anstehzeit ein solches Floß und tingelten damit ein Ründchen über den seichten See.

Ein gigantisches Piratenschiff bot sich zusätzlich zum Erkunden an.

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Und jetzt ein Eis!

Das Draußenkind liebt Eis. Bei den hohen Temperaturen verlangte er natürlich recht bald danach, und wir machten uns auf, um ihn diesen Wunsch zu erfüllen. Neben einigen Eisbuden im Park gibt es nahe der Pizzeria eine Eisdiele, wo die Bällchen wirklich fantastisch schmeckten. Die Preise im Playmobil Funpark entsprechen in etwa denen einer ortsansässigen Eisdiele.

Es war ein gutes Gefühl, bei den gastronomischen Angeboten nicht abgezockt zu werden. Die Preise empfanden wir als sehr zivil und angemessen, ebenso den Eintrittspreis.

Cleveres Marketing

Nach mehreren Stunden Aufenthalt, der aber bei weitem nicht gereicht hat, um alle Attraktionen gebührend auszuprobieren, wollten wir erschöpft den Heimweg antreten.

Dazu muss der Besucher den Playmobil Funpark Shop betreten – anders kommt man als Gast nicht aus dem Park heraus. Clever gemacht! Fairerweise muss ich sagen, dass die angebotenen Artikel zu sehr günstigen Preisen zu haben waren. Darunter war auch allerhand Aktionsware, die es in den gängigen Spielzeugläden und Onlineshops nicht so preiswert gibt.

Für das Draußenkind sprang somit noch ein Campingkiosk heraus, der wunderbar ist und auch eifrig bespielt wird.

Unser Resümee

Wir sind noch immer völlig fasziniert von dieser tollen Erlebniswelt.

Der Playmobil Funpark ist sehr sauber, gepflegt und kindgerecht.

Die Preise sind zivil und entsprechen dem Leistungsangebot. Wir waren diesbezüglich positiv überrascht.

Das Draußenkind war überglücklich und erschöpft – was will man mehr?

Wie ich schon erwähnte, reicht ein Tag absolut nicht aus, um sich von der kunterbunten Erlebniswelt des Playmobil Funpark einen Überblick zu verschaffen. Deshalb werden wir über kurz oder lang einen weiteren Ausflug dorthin planen.

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