Die Vogelburg in Weilrod

Vogelburg

Eine Vogelburg?

Das klingt abenteuerlich, nicht wahr? Ist es auch. 😉

Gelegen im schönen Taunus, beherbergt die Vogelburg Weilrod viele Tiere: Kakadus, Papageien und Wellensittiche.

Ein Zoo oder Tierpark ist sie nicht. Vielmehr widmet sich das Team der Vogelburg Weilrod Vögeln, die aus privater Haltung stammen und aus verschiedensten Gründen von ihren ursprünglichen Besitzern nicht mehr versorgt werden können und deshalb abgegeben wurden.

Diese Tiere sind sehr sozial, brauchen Artgenossen, viel Platz, Zuwendung, Futter. In der Vogelburg werden sie mit all diesen Dingen versorgt. Es handelt sich also gewissermaßen um ein Pflegeheim für Vögel.

Wir waren schon letzten Sommer zu Besuch in der Vogelburg. Das Draußenkind liebte es damals, die Papageien zu füttern und zu streicheln. So nutzten wir kürzlich einen Schönwettertag und fuhren erneut nach Weilrod.

Vogelburg

Ein Vormittag in der Vogelburg: Sind die laut!

Schon auf dem Parkplatz kann man sie hören – die Kakadus haben nicht zu überhörende Stimmen.

Schnell zahlen wir an der Kasse unseren Eintritt (der wirklich human ist: Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 5 Euro).

Geöffnet ist die Vogelburg in Weilrod während der Sommerzeit von 10 bis 18 Uhr. Wir sind gleich früh am Morgen vor Ort, weil wir uns ganz in Ruhe die Tiere anschauen wollen.

Vogelburg

Gleich hinter dem Kassenbereich sehen wir den ersten Papagei. Neugierig legt er sein Köpfchen schief und scheint uns anzulächeln. Er kann sich frei bewegen, turnt auf einem Gitter herum. Wir betrachten ihn staunend. Schön bunt ist er, aber man kann sehen, dass er nicht mehr der Jüngste ist. Hier hat er ein tolles Leben auf seine alten Tage.

Vogelburg

Architektonisch ist die Vogelburg eine absolute Augenweide. Der Titel „Burg“ ist wirklich nicht zu hoch gegriffen. Überall sehen wir Steinhäuschen, Mauern und Türmchen, die von gepflegten Grünanlagen umschlossen sind. Wunderschön!

Vogelburg

Nicht alle Vögel können sich frei in der Vogelburg bewegen. Viele Tiere werden in Volieren gehalten, zusammen mit ihren Artgenossen und anderen Arten, mit denen sie offenkundig harmonieren.

Aras ganz nah

Überall stehen Futterspender, von denen das Draußenkind begeistert ist. Für ein bisschen Kleingeld erwerben wir Vogelfutter, das natürlich die Vögel auch bekommen dürfen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur dieses Futter an die Tiere verfüttert werden darf. Mitgebrachtes Futter könnte sie krank machen, weshalb dieses streng verboten ist.

Vogelburg

Besonders gut gefallen dem Draußenkind und auch uns die Aras. So bunt und groß sind sie! Außerdem lassen sie sich in den großen Volieren von ganz nah betrachten und füttern. Es ist deutlich, dass diese Tiere Menschen gewöhnt sind.

Vogelburg

In einer der großen Volieren finde ich meinen persönlichen Liebling: Ein handzahmer und äußerst zutraulicher Kakadu fliegt mir direkt auf die Schulter, wandert zu meinem Ellbogen und kuschelt sich in die Armbeuge. Ich bin begeistert! Das Draußenkind streichelt ganz vorsichtig den kleinen Kerl, der uns aus dunklen Knopfaugen freundlich mustert und natürlich auch Futter haben möchte.

Vogelburg

Auch der Draußenmann wird mal kurz zur Landefläche für den zutraulichen Kakadu. Natürlich entstehen sehr viele Fotos bei dieser Aktion. 😉

Vogelburg

Etwas erschrocken ist das Draußenkind, als drei Aras sich um das Futter aus der Tüte zanken. Mit ihren großen Flügeln haben sie eine beträchtliche Spannweite und wirken riesig.

Wir müssen sehr lachen, als ein Graupapagei ganz deutlich „Papa!“ von sich gibt. Ein anderes Tier krächzt ein verständliches „Probier mal!“. Viele imitieren Alltagsgeräusche wie sich öffnende Kühlschränke oder Handyklingeln.

Vogelburg

Pause

Nach all den faszinierenden Eindrücken gönnen wir uns am Restaurant ein Päuschen. Hier gibt es Pommes, Kuchen, Spätzle, Würstchen, Spießbraten und andere Hausmannskost zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es ist aber auch möglich, mitgebrachtes Essen zu sich zu nehmen. Überall in der Anlage gibt es Sitzgelegenheiten.

Des Weiteren sorgt eine große Rutsche für Kurzweil beim Draußenkind.

Vogelburg

Wir vertreiben uns die Zeit in der Vogelburg bis zum frühen Nachmittag. Natürlich muss ich noch einmal zu meinem kleinen Liebling, dem zahmen Schmuse-Kakadu.

Das Draußenkind schüttet die letzten Sonnenblumenkerne aus der Tüte und überlässt sie den Aras.

Vogelburg

Im Shop der Anlage kaufen wir dem Draußenkind Papageienfedern (die den Tieren ausgefallen sind – gerupft werden sie nicht).

Mit vielen vielen Fotos auf der Speicherkarte und einem glücklichen Draußenkind treten wir anschließend die Heimreise an.

Vogelburg

Bis zum nächsten Mal!

 

 

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