Ostfriesland (Teil IV): Norddeich

Norddeich

Die Ostfrieslandreihe wird fortgesetzt: Heute fahren wir nach Norddeich.

Das Städtchen dürfte vielen Touristen mit Kindern ein Begriff sein, denn in Norddeich befindet sich nicht nur ein schöner Sandstrand, sondern auch eine Seehundaufzuchtstation.

Schönes Wetter? Her damit!

Als wir uns an diesem schönen Frühlingsmorgen aus den Betten schälen, lacht die Sonne bereits vom blauen Himmel. Kein Regen weit und breit, dafür süße Schäfchenwolken, die sich strahlend weiß von der grünen Landschaft abheben.

Das Draußenkind freut sich, denn eine gute Wetterprognose ist sehr hilfreich bei unserem heutigen Ausflug.

Wir wollen nach Norddeich fahren! Die Seehundaufzuchtstation steht auf dem Programm.

Außerdem wollen wir unbedingt an den Strand, ein bisschen bummeln gehen und uns den tollen Wasserspielplatz im Park anschauen.

Norddeich

Die Seehundaufzuchtstation in Norddeich

Von Woquard nach Norddeich fahren wir ca. eine halbe Stunde. Gleich am Ortseingang finden wir einen großen Parkplatz, von dem aus wir bequem zur Robbenaufzuchtstation gelangen.

Diese öffnet unmittelbar nach unserer Ankunft. Das Draußenkind hat extra seine Kamera eingepackt, um die tierischen Bewohner der Anlage fotografieren zu können.

Ein paar Treppenstufen nach unten, da sehen wir sie schon: Die Heuler leben in einem großen Bassin.

Durch eine Glasscheibe können Besucher sie beobachten und fotografieren.

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Und es gibt noch eine weitere Glasscheibe, die es erlaubt, dass man die Tiere auch unter Wasser beobachten kann.

Die Seehunde kommen nah an die Scheibe heran, schwimmen, tauchen und bewegen sich dabei sehr anmutig.

Trotz ihres plumpen Körperbaus sind sie pfeilschnell im Wasser. An Land wirken sie sehr treuherzig mit ihren großen dunklen Augen und der typischen Fortbewegungsart.

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Wir freuen uns schon riesig auf die Fütterung, die bald beginnen soll.

Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in den Ausstellungsräumen, die sehr interessant sind.

Das Draußenkind erprobt sich beim Robben, streichelt einen ausgestopften Seehund und lernt einiges über Ebbe und Flut.

Das Highlight: Die Seehund-Fütterung

Dann ist es endlich so weit: Die Fütterung beginnt.

Die Besucher des Zentrums nehmen Platz auf Bänken und schauen gespannt den Tieren durch die Glasscheibe zu.

Näher ran darf man verständlicherweise nicht: Die Seehunde sollen sich ihre natürliche Scheu vor Menschen bewahren und nach Genesung oder Aufpäppelung wieder ausgewildert werden.

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Auch aus der Ferne ist das sich bietende Schauspiel entzückend.

Einige Pfleger werfen Fische in die Becken; die Seehunde stürzen sich darauf und verspeisen in Sekundenschnelle ihre Beute.

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Über ein Mikrofon moderiert einer der Pfleger die Fütterung und verrät viele spannende Details rund um das Leben dieser geschützten Tiere. Schnell ist die Fütterung wieder vorbei.

Das Draußenkind ist begeistert. Bevor wir das Gebäude wieder verlassen, müssen wir noch eine Runde durch den angeschlossenen Souvenirshop drehen.

Und wir hinterlassen eine Geldspende an der Kasse. Diese Tiere zu schützen und aufzupäppeln, das verdient einfach Unterstützung.

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Im Wellenpark

Auf Wunsch des Draußenkindes widmen wir uns anschließend dem hervorragenden Wasserspielplatz im Wellenpark.

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Weil die Sonne scheint, macht es dem Draußenkind riesigen Spaß alles zu erkunden.

Rutschen, klettern, buddeln, mit Wasser hantieren – genau seine Welt. Der Park ist schön und gepflegt. Einige Frühjahrsblumen schauen schon aus den angelegten Beeten hervor. Dazu die Sonne – einfach entspannend.

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Um unseren Hunger zu stillen, bummeln wir in Richtung Strandpromenade und halten Ausschau nach einer Fischbude. Gesucht, gefunden! Wir lassen uns das Mittagessen in einem Strandkorb vor dem Imbiss schmecken.

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Das Meer sehen

Gestärkt geht es nun zum Strand. Feiner Sand ist dort zu finden; genau das hat das Draußenkind gesucht.

Die meisten Strandkörbe sind noch abgeschlossen, aber man kann erahnen, wie es hier wohl im Hochsommer aussehen wird. Norddeich wirkt wie ein quirliger Badeort für Familien.

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Das Draußenkind will ans Ufer. Bereits nach kurzer Zeit ist es bis an die Knie durchnässt.

Die Softshellhose wiegt ein gefühltes Kilogramm mehr. Da hilft alles nix: Wir müssen zurück zum Auto.

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In einer Boutique oberhalb des Strandes erkundige ich mich nach Kinderkleidung, um das Draußenkind prompt umziehen zu können.

Leider gibt es aber nur dünne Regenhosen. Damit endet der schöne Ausflug nach Norddeich.

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Aber wir können ja wieder kommen! 🙂

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