Ostfriesland (Teil V): Emden

Emden

Heute nehme ich Euch im Rahmen meiner Ostfriesland-Reihe (Teil V) mit nach Emden.

Emden – klingelt da was bei Euch? Richtig, alte friesische Handelsstadt, VW, der Komiker Otto, ein Seehafen, Wirtschaftsstadt, Hochschulstandort. Das alles fällt den meisten Menschen ein, die schon einmal etwas über Emden gelesen oder gehört haben.

Nach dem Frühstück in unserem Ferienhaus in Woquard packen wir den Rucksack. Die Regensachen sind fester Bestandteil unserer Garderobe und leisten uns Ende März in Ostfriesland gute Dienste.

Die Fahrzeit beträgt um die 20 Minuten. In der Nähe des Wasserturms finden wir ein Parkhaus.

Wir sind sehr gespannt auf die Atmosphäre von Emden. Bis zu unserem Ausflug waren wir noch nie zuvor dort gewesen.

Emden

Emden im Regen

Es nieselt. Noch ist es früh am Morgen, weshalb viele Geschäfte gerade erst öffnen. Wir orientieren uns in Richtung Zentrum. Es dauert nicht lange und wir sehen die Fußgängerzone. Hektische Betriebsamkeit herrscht hier (noch) nicht. Ein paar Lieferwägen entladen ihre Waren; die Ladenbesitzer ziehen Kleiderständer auf das Kopfsteinpflaster.

Emden

Die Bauweise der alten Häuser ist typisch für Stadthäuser in Ostfriesland. Emden hat Geschichte, und das sieht man auch.

Das Draußenkind erfreut sich an einigen Spielgeräten, die in der Fußgängerzone aufgebaut sind. Ein kleiner Zeitvertreib im Regen, während ich in ein bereits geöffnetes Kindermoden-Geschäft husche.

Emden

Die Verkäuferin plaudert gleich sehr nett mit mir. An meiner Kamera sieht sie den Touristen-Status. Außerdem hört sie, dass ich nicht aus Ostfriesland komme.

Schon sind wir mitten im Gespräch über Kinder, Herkunftsorte und Ostfriesland. Ich schaue mir die Ware an und entschuldige mich, dass ich erstmal nur gucken wollte.

Die Verkäuferin lächelt und wünscht mir noch viel Spaß in Emden. Wieder fällt mir auf, wie herzlich und unkompliziert die Einheimischen sind.

Wieder draußen, bummeln wir die Fußgängerzone entlang, sehen die ein oder andere interessante Auslage und genießen es, so richtig Zeit füreinander zu haben. Niemand hetzt uns, wir können tun, was wir wollen.

Emden

Das Draußenkind bittet um ein Eis. Schließlich werden wir fündig; eine Eisdiele hat bereits geöffnet und wir ordern verschiedene Sorten in Bällchen. Stilecht verzehren wir es auf der Bank vorm Otto Hus.

Der Komiker Otto Waalkes hat ein Museum und einen Shop in diesem Gebäude, das durch die große Ottifanten-Plastik an der Hauswand unverkennbar ist.

Otto-Huus und Shopping

Als das Eis aufgegessen ist, gehen wir in den Shop. Das Museum hätte mich sehr interessiert, aber das Draußenkind kennt noch keine Otto-Filme, weshalb ihm noch der Bezug zu den ausgestellten Devotionalien und Souvenirs fehlen dürfte.

Emden

Aber die Ottifanten findet er toll!

Während sich oben im Museum auf einer offenbar abgespielten Filmsequenz der Kotzi-Ottifant hörbar übergibt, kaufen wir einen kleinen blauen Plüsch-Ottifanten. Außerdem nehmen wir ein T-Shirt mit. Zwei schöne Erinnerungen.

Der Verkäufer verrät uns, dass Otto im Sommer öfters mal im Laden wäre. Da hatten wir diesmal kein Glück, aber schlimm ist das nicht.

Emden

Als nächstes gehen wir Schiffe gucken. Wieder fängt es an zu regnen. Wolken und Sonne wechseln sich ab, was ein interessantes Farbspiel am Himmel ergibt. Die Nähe zur Nordsee ist ganz deutlich.

Wegen des Wetters beschließen wir, eine Buchhandlung aufzusuchen und dort Bücher und Souvenirs einzukaufen.

Gesagt, getan: Wir finden eine große Buchhandlung. Das Draußenkind sucht sich zwei Bücher aus; eines aus der Max-Reihe (die männliche Conni ;-)), das andere trägt den Titel „Hoffentlich wird alles gut“ und ist von Kirsten Boie.

Der Draußenmann und ich besorgen Souvenirs für die Familie: Ostfriesentee und Ostfriesenlikör.

Emden

Inzwischen haben wir Hunger und kehren deshalb im „Kochlöffel“ ein. Das Draußenkind futtert Nuggets, der Draußenmann einen Burger und ich verschlinge einen Salat.

Wegen des Wetters beschließen wir, nach dem Essen wieder zurück ins Ferienhaus zu fahren. Leider war es nur ein Kurzbesuch von Emden, der aber neugierig auf mehr gemacht hat.

Tschüss, Emden!

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