Wochenende: Burg, Park und Badezeit

Wochenende

Schon wieder Montag!

Die Wochenenden verfliegen nur so, aber damit rückt auch unser Familienurlaub in greifbare Nähe. Ich freue mich schon unglaublich auf diese Zeit; einfach mal was anderes erleben und dabei entspannen.

Im Sommer sind wir am Wochenende am liebsten unterwegs. Bei schönem Wetter zu Hause zu bleiben (wir haben eine Wohnung ohne Garten) – einfach undenkbar.

Das Draußenkind hatte sich Anfang letzter Woche ein Virus eingefangen, das es von größeren Aktivitäten abhielt. Zum Glück war gegen Ende der Woche alles wieder gut.

Wir konnten viel unternehmen und die gemeinsame Zeit (leider ohne den Draußenpapa, der arbeiten musste) auskosten.

Nun nehme ich Euch mit zum Rückblick auf unser Wochenende mit Besuchen von Burg und Park. Außerdem war Badezeit ganz groß geschrieben.

Freitag

Mein freier Tag, Vier-Tage-Arbeitswoche sei Dank!

Das Draußenkind hätte eigentlich ab Donnerstag wieder in die KiTa gehen können, zog es aber vor, bei mir zu Hause zu bleiben. Also gehörte der sonnige Freitag schon morgens uns beiden.

Wir frühstückten gemächlich, blieben noch eine ganze Weile in Nachthemd und Schlafanzug, bis ich vorschlug, dass wir doch mal auf die Ronneburg fahren könnten.

Die Ronneburg

Das Draußenkind ist sehr interessiert an alten Gemäuern, Rittern und der mittelalterlichen Lebensweise. Oft fragt er uns stundenlang Löcher zu diesen Themen in den Bauch.

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Demnächst wird es über die Ronneburg noch einen extra Blogpost geben. Ich habe jede Menge Fotos dort gemacht, während das Draußenkind die Aussicht über die Felder genoss und den Burghof inspizierte.

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Schon bald wurde es uns zu warm, weshalb wir spontan beschlossen, uns im Stadtgarten von Gelnhausen Abkühlung zu verschaffen.

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Bergkirche

Auf dem Weg in Richtung Gelnhausen kamen wir an der kleinen Bergkirche von Gründau vorbei. Das Draußenkind erkundigte sich genau, was es mit dieser Kapelle auf sich hätte, sodass ich fragte, ob wir mal anhalten und reingehen sollten.

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Gesagt, getan. In der Bergkirche wurde gerade eine Soundanlage angeschlossen, vielleicht für einen Gottesdienst. Deshalb warfen wir nur einen kurzen Blick in die Kirche und schlenderten noch ein wenig über ihr Außengelände.

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Das ist herrlich angelegt mit vielen Blumen, Büschen und großen Rasenflächen, mehreren Bänken zum Sitzen und vielen Bäumen. Bienchen und Hummeln surrten um uns herum, während wir die friedliche Stimmung in uns aufsogen.

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Lange hielt das Draußenkind den meditativen Zustand nicht aus. 😉

Stadtgarten

Wir setzten also den Weg nach Gelnhausen fort. 10 Minuten später lenkte ich das Auto zu unserem Stammparkplatz am Stadtgarten.

Stadtgarten

Das Draußenkind ist in Gelnhausen geboren. Wir haben noch ein Jahr nach seiner Geburt dort gelebt und mögen diese Stadt einfach. Gemütlich, mit vielen alten Fachwerkhäusern, imposanten Kirchen, jeder Menge Flair, dabei sehr grün und mit einer ländlichen Lebensart – genau so mag ich das.

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Stadtgarten

Stadtgarten

Der Stadtgarten ist das grüne Herz von Gelnhausen; eine Art Park mit Spielplatz, Grünflächen zum Entspannen, einem Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs und jeder Menge Blumen.

Stadtgarten

Außerdem bietet sich vom Stadtgarten aus ein unvergleichlicher Panoramablick auf die Altstadt.

Stadtgarten

Der kleine Springbrunnen neben dem Eingang hatte es dem Draußenkind mal wieder besonders angetan. Gut, dass ich die Badehose und ein Handtuch eingepackt hatte.

Stadtgarten

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Natürlich vertrieben wir uns auch noch reichlich Zeit beim Spielplatz.

Stadtgarten

Stadtgarten

Irgendwann bekundete das Draußenkind seinen Appetit auf Eis. Also schlenderten wir durch den Stadtgarten in Richtung Untermarkt, wo wir uns jeweils einen großen Eisbecher einverleibten.

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Ein wunderbarer Auftakt in unser gemeinsames Wochenende!

Wochenende

Erst Buchladen, dann zurück nach Hause

Gegen Mittag entschieden wir uns zur Rückfahrt nach Hause. Das Draußenkind hat jeden Freitag seine Flötenstunde, auf die er sich immer sehr freut.

Doch bevor wir durch den Stadtgarten zurück zum Parkplatz liefen, nahmen wir noch einen kleinen Umweg über eine Buchhandlung in der Altstadt.

Weil der Tag einfach so schön begonnen hatte, wollte ich dem Draußenkind gern einen Wunsch erfüllen. Bücher kann man nie genug haben, weshalb ein Maxi-Pixi mitkommen durfte.

Als wir zu Hause angekommen waren, tischte ich dem Draußenkind schnell einen kalten Imbiss auf. Wir waren beide ziemlich ko und so richtig Hunger hatten wir wegen des Eisbechers auch nicht. Am Wochenende gehen die Uhren etwas anders.

Gegen 13.30 Uhr fuhr ich das Kind zum Flöten, hielt noch ein kleines Schwätzchen mit seiner Flötenlehrerin und fuhr dann erneut nach Hause. Schnell die Wäsche zusammenfalten, einen Kaffee trinken und dann das Kind wieder abholen – das Hin- und Herfahren lohnt sich eigentlich kaum.

Mit dem Draußenkind war ich dann noch flott im Supermarkt, bevor in den heimischen Wänden Entspannung angesagt war.

Am späten Nachmittag erhielt das Draußenkind noch Besuch vom besten Freund und zugleich Nachbarskind.

Die beiden Jungs tobten ordentlich, ließen sich die Mini-Pizzen schmecken und konnten sich kaum trennen.

Somit war der Freitag ein richtiger Actiontag für unser Draußenkind, das gegen 20.30 Uhr selig schlummerte. Der Draußenmann und ich schauten noch eine aufgenommene Folge „Outcast“ (supertolle Serie) und legten dabei die Füße noch, bevor es auch für uns in die Federn ging.

 

Samstag

Schwimmbadbesuch, das war unser Tagesprogrammpunkt, dem ich dem Draußenkind am Freitag fest versprechen musste.

Freibad oder nicht?

Leider ließ das Wetter für dieses Unterfangen etwas zu wünschen übrig: Der Himmel war bedeckt und das Thermometer zeigte 22 Grad, was zwar warm, aber eigentlich nicht warm genug für einen Freibadbesuch ist.

Das Draußenkind wollte trotzdem unbedingt ins Freibad, obwohl ich etliche Alternativen vorgeschlagen hatte.

Nun gut, wir warteten bis 11 Uhr. Bei 24 Grad und bedecktem Himmel fuhren wir los.

Wochenende

Im Schwimmbad war es für ein Wochenende sehr leer, nicht einmal das Kassenhäuschen war mangels Besucheransturm besetzt. Also zahlten wir unseren Eintritt beim Bademeister höchstpersönlich. 🙂

Wochenende

Im Kinderbecken planschte nur noch ein weiterer kleiner Mann mit seiner Mutter. Wir gesellten uns dazu, strichen aber nach zwei Stunden die Segel, weil das Draußenkind mit den Zähnen klapperte.

Wochenende

Trotz Frieren durfte es dann noch ein Smarties-Eis sein. Für mich gab es Joghurt-Eis, sehr lecker.