Wochenende: Eine Radtour durch die Felder

Radtour

Mein heutiger Wochenendpost handelt von einer kleinen Radtour, die wir am vergangenen Sonntag als Familie unternommen haben.

Da wir erst einen Tag zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt waren, beschränkten sich unsere Aktivitäten im Großen und Ganzen auf Koffer auspacken, Wäsche waschen und sortieren.

Nichtsdestotrotz wollten wir auf jeden Fall noch einen Tag des Wochenendes genießen und uns eine kleine Auszeit vom Wäsche-Marathon verschaffen.

Draußen war es recht schwül und warm, aber bewölkt – kein Badewetter. Wegen der Ferien rechneten wir nicht mit einer großen Anzahl von Nachbarskindern auf dem Spielplatz.

Das Draußenkind verlangte nach einem großen Eisbecher. Und Radfahren, sagte es, wäre auch mal wieder schön.

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Gesagt, getan. Am frühen Nachmittag radelten wir los. Rund um unseren Heimatort gibt es ein sehr gut ausgebautes Radwandernetz. Die Radwege führen durch Felder, vorbei an Wiesen und kleinen Wäldchen. Sehr idyllisch.

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Um die ausgewählte Fahrstrecke für das Draußenkind etwas abwechslungsreicher zu gestalten, radelten wir zuerst zu einem recht neuen Abenteuerspielplatz, der eine wahre Augenweide ist. Kein Müll, kein Dreck, kein hohes Gras. Nur saubere und gepflegte Spielgeräte.

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Das Draußenkind tobte sich dort ein bisschen aus, während der Mann und ich ihm auf der Bank dabei zuschauten.

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Als dunkle Wolken am Himmel aufzogen, beschlossen wir, den Spielplatz etwas früher zu verlassen und schnell zur Eisdiele zu fahren.

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Wobei „schnell“ ein dehnbarer Begriff ist. Das Draußenkind fährt mit seinen fast 6 Jahren schon gut Rad. Er ist ein eher vorsichtiger und aufmerksamer Typ Radfahrer, der kaum Risiken eingeht.

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Wir fuhren also in der Kolonne: Erst ich, dann das Draußenkind und am Schluss der Draußenmann.

Unterwegs staunten wir über eine Vielzahl an Störchen, die sich auf einer Wiese an ihrem Lieblingsessen labten. Leider waren sie für meine Handykamera zu weit entfernt.

Mehrere Traktoren verrichteten – ungeachtet des heiligen Sonntags – ihre Feldarbeit.

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Ein kleines Stelzenhäuschen wurde kurzfristig zum Aussichtsturm für das Draußenkind, bevor wir an wogenden Maisfeldern vorbei neben der Bahnlinie radelten.

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Kennt Ihr den Film „Stand by me“ (nach dem Roman „Die Leiche“ von Stephen King)?

In diesem Roman / Film suchen mehrere miteinander befreundete Kinder unterschiedlichster Herkunft an heißen Sommertagen nach der Leiche eines verschwundenen Kindes entlang einer Bahnlinie. Ich liebe dieses Buch / diesen Film!

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Im warmen Sommerwind, den Mais vor Augen und neben den Schienen fahrend, musste ich unablässig an „Stand by me“ denken, auch wenn unsere Mission weitaus weniger mysteriös war.

Wohlverdiente Rast

Nach gut 30 Minuten kamen wir an der Eisdiele an und gönnten uns jeder einen großen Eisbecher, sehr zur Freude des ausgepowerten Draußenkindes.

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Der Heimweg führte uns erneut zwischen teil abgeernteten, teils dicht bewachsenen Feldern vorbei.

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Auch wenn das Draußenkind am Ende ziemlich erschöpft war, weil sich die ausgewählte Strecke als doch recht lang herausgestellt hatte, war diese Radtour ein sehr schöner Moment an unserem ansonsten auspacklastigen Wochenende.

Für weitere Inspirationen und Wochenendgeschichten: Susanne Mierau von Geborgen wachsen sammelt wöchentlich Wochenend-Rückblicke.

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2 Kommentare auf "Wochenende: Eine Radtour durch die Felder"

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Sandra
Gast

Das klingt nach einer schon großen Radtour, finde ich – 30 Minuten einfacher Fahrtweg, Respekt, Draußenkind!

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