Unser zweiter Besuch im Playmobil Funpark

Playmobil Funpark II

Eigentlich wollten wir schon am vergangenen Mittwoch in den Playmobil Funpark fahren. Das Draußenkind war vom ersten Besuch im Monat Mai so begeistert gewesen, dass wir ihm versprochen hatten, in der dritten Urlaubswoche erneut nach Zirndorf zu fahren.

Als wir am Mittwochmorgen extra früh aufgestanden waren, desillusionierte uns der Blick aus dem Fenster leider recht bald: Regen über Regen! Auch für Zirndorf war kein besseres Wetter angekündigt. Allerdings sollte es am Donnerstag deutlich freundlicher und wärmer werden.

Schweren Herzens hatten wir dem Draußenkind mitgeteilt, dass es wohl besser wäre, den Ausflug zum Playmobil Funpark um einen Tag zu verschieben. Unser Kind war sehr traurig gewesen, hatte aber den Vorschlag mit der Verschiebung des Ausflugs auf den folgenden Tag dankbar angenommen.

Endlich wieder Playmobil Funpark!

Am Donnerstag sah die Welt schon sehr viel besser aus. Die Sonne strahlte schon morgens um 6 Uhr vom Himmel – perfektes Ausflugswetter, hurra!

Nach einem schnellen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Zirndorf. Unterwegs beglückten uns mehrere kilometerlange Baustellen und sehr viel Reiseverkehr. Anstrengend war das!

Gegen 10.30 Uhr waren wir endlich vor Ort, stellten das Auto im Parkhaus Nr. 3 ab (Parkgebühr: 4,00 Euro pro Tag) und eilten zum Park.

Eine ordentliche Warteschlange vor den Kassen bei einer Außentemperatur von 27 Grad Celsius verriet uns, dass noch mehr Familien auf diese Ausflugsidee gekommen waren.

Playmobil Funpark II

Als wir näher kamen, bemerkten wir den Sicherheitsdienst und ein Plakat, das auf die Taschenkontrollen aufgrund der aktuellen Ereignisse verwies. Einerseits verursachen solche Gegebenheiten ein mulmiges Gefühl im Bauch, andererseits erhöhen sie schon das subjektive Empfinden des Sicherheitsfaktors.

Mir schoss kurz durch den Kopf, was ich wohl machen würde, sollte es zu einem Terrorakt oder Amoklauf in diesem Park kommen. Es hat mich auch betroffen gemacht, dass die einstigen Komfortzonen keine mehr zu sein scheinen. Doch das ist ein anderes Thema, dessen Ausführungen hier wohl den Rahmen sprengen würden.

Wir hatten den groben Plan, mit dem Draußenkind hauptsächlich die Stationen abzugehen, die wir beim ersten Besuch nicht geschafft oder vernachlässigt hatten. Und davon gab es tatsächlich doch einige: Die Polizeistation, das Baumhaus, die Arche Noah, das HOB-Center, die Kletterwelten.

Playmobil Funpark II

Doch zuerst zog es uns zu den Muscheln, wo die Kinder Schätze sammeln können. Diese Station hatte dem Draußenkind beim ersten Besuch riesige Freude bereitet. Wie auch schon beim vorherigen Besuch war es hier sehr voll und es drängten sich zahlreiche Familien rund um den abgesperrten Bereich.

Wer von Euch noch nicht im Playmobil Funpark war und weiß, dass seine Kinder Spaß an der Schatzsuche hätten: Geht so früh wie nur möglich zu den Muscheln! Ab Mittag ist kaum noch ein Durchkommen an dieser Attraktion.

Playmobil Funpark II

Wir warteten zwei Runden ab, bis das Draußenkind an der Reihe war. Zunächst hatte er nicht viel Glück beim Suchen. Kaum ein Schatz verirrte sich in seine gekaufte Muschelschatztruhe.

-> Tipp: Man kann direkt an der Station für 1,00 Euro eine Plastikmuschel zur Aufbewahrung erstehen. Oder man bringt einfach eine Zippertüte von zu Hause mit.

Eine Mitarbeiterin ließ schließlich den Schatzsuchern mit einem Augenzwinkern ein paar Schätze zukommen, sodass es doch noch ein erfolgreiches Suchen wurde.

Die nächste Station war das Baumhaus, das sich unmittelbar neben der Muschelsuche befindet. Im Grunde ist es ein gigantischer Kletterbereich im Playmobil-Style, mit einigen Rutschen, Hängebrücken und Strickleitern. Genau das Richtige für unser Kletteräffchen!

Playmobil Funpark II

Der Draußenmann begleitete das Kind aus praktischen Gründen, denn mittlerweile war der Park so unglaublich voll, dass wir befürchteten, das Draußenkind nicht wiederzufinden.

-> Tipp: Nehmt Euch einen Stift mit in den Park, denn man Einlass erhaltet Ihr für die Kinder ein Armband, das man mit Namen und Rufnummer beschriften kann.
Sollte das Kind verloren gehen, kann es sich mit seinem Armband an die im blauen Playmobil-Shirt gewandeten Mitarbeiter wenden, welche die Eltern des Kindes dann ausrufen lassen oder bei ihnen anrufen.

Wasserspielplatz

Inzwischen war es Mittagszeit geworden – und brütend heiß! Obwohl der Himmel eher bewölkt war, schwitzten wir ganz schön. Das Draußenkind nutzte die Gelegenheiten zur Abkühlung und vergnügte sich auf dem Wasserspielplatz.

Playmobil Funpark II

Ein bisschen neidisch war ich da schon. 😉 Immerhin hielt ich auch mal die Füße ins Wasser, was schon ein wenig half.

Wir waren sehr froh, genug Wasser mitgenommen zu haben. Alternativ hätten wir auch Getränke an den zahlreichen Ständen kaufen können. Günstiger ist natürlich die Mitbring-Variante.

Polizeistation

Nun war die Polizeistation an der Reihe. Diese war ebenfalls komplett im Playmobil-Stil gehalten und eng an die Spielfiguren-Variante angelehnt.

Playmobil Funpark II

In der Wache gibt es sogar eine Gefängniszelle! Was war das für ein Riesenspaß für das Draußenkind, den Mann darin einsperren zu können. 🙂

Playmobil Funpark II

Hinter der Polizeistation steht ein Helikopter zum Erklimmen, was das Draußenkind natürlich auch ausprobieren musste.

Playmobil Funpark II

Außerdem durften die angehenden Polizisten mit den Kettcars – äh, Polizeiautos – eine Runde drehen.

Auch hier mussten wir eine ganze Weile anstehen, bevor das Draußenkind quasi auf Verbrecherjagd gehen konnte.

Playmobil Funpark II

Playmobil Funpark II

Nach einer kurzen Einweisung durch das Personal ging es los. An die 10 junge Nachwuchspolizisten schnappten sich ein Kettcar und düsten los.

Das Draußenkind hatte riesigen Spaß und wäre gern ein weiteres Mal gefahren, aber wir wollten den Tag nicht nur in der Warteschlange verbringen.

Playmobil Funpark II

Piratenschiff

Deshalb zog es uns zum Piratenschiff, das schon beim vorherigen Besuch sehr interessant für das Draußenkind gewesen war. Besonders liebte er es, unter Deck zu gehen und sich dort umzuschauen.

Playmobil Funpark II

Zwischendurch war ich von den Besuchermassen fast schon eingeschüchtert. Unglaublich, wie viele Menschen hier unterwegs waren! Das erschwerte übrigens auch das Fotografieren enorm, da ich immer sehr bemüht bin, keine fremden Menschen und insbesondere deren Kinder ohne Einverständnis aufs Bild zu bannen.

Allmählich bekamen wir Hunger – Zeit für das Mittagessen!

Restaurantbesuch

Wie schon beim letzten Mal einigten wir uns auf einen Besuch der Pizzeria. Mit viel Glück ergatterten wir einen Außentisch und verzehrten dort genüsslich unser Mittagessen.

Playmobil Funpark II

Das Draußenkind hatte sich ein Kindermenü mit Salami-Pizza, Mineralwasser, Frucht-Quetschi und inkludiertem Playmobil-Figürchen gewünscht. Ich entschied mich für eine große Tunfisch-Pizza und eine Cola light. Der Draußenmann wählte Parma-Pizza plus Cola.

Zum Nachtisch gönnten wir uns noch jeder eine oder zwei Kugeln Eis.

Das Essen war sehr lecker und reichhaltig, dabei vergleichsweise günstig gewesen. Das Kinder-Menü kostet 4,90 Euro; die Pizzen für uns Erwachsene zwischen 5 und 6 Euro, was ich wirklich vertretbar finde.

Einzig das Eis schlug mit 1,20 Euro zu Buche, war aber ausgesprochen lecker und sehr cremig.

Gut gestärkt verließen wir den Restaurantbereich des Playmobil Funparks und widmeten uns weiteren Attraktionen.

Hüpfkissen

Hinter dem Biergarten, in dem wir ebenfalls hätten essen können, befinden sich ein großes Hüpfkissen und zwei Trampoline.

Hier tobte sich das Draußenkind ordentlich aus, während wir Eltern uns auf eine Bank setzten und mal gar nichts taten.

Playmobil Funpark II

Kurbelboote

Beim letzten Besuch des Playmobil Funparks war das Kind sehr begeistert von den lustigen Kurbelbooten gewesen, weshalb diese erneut zum Pflichtprogramm gehörten.

-> Nehmt genügend Wechselkleidung mit! Zwar gibt es Wäschetrockner im Park, aber deren Benutzung lässt sich mit etwas Wechselwäsche vermeiden.
Ich habe mehr als nur ein Kind ins (grundsätzlich flache) Wasser fallen sehen.

Playmobil Funpark II

Playmobil Funpark II

Bei derartig hohen Außentemperaturen wie an diesem Tag ist der Playmobil Funpark einfach nur perfekt.

Sehr viele Stationen funktionieren mit Wasser; es gibt Wasser- und Matschspielplätze, die zur Abkühlung der ausgepowerten Kleinen beitragen.

Arche Noah

So auch an der Arche Noah. Diese Attraktion mochte ich bei unserem zweiten Besuch am meisten.

Natürlich gibt es ein überdimensional großes Boot – Noahs Arche halt -, aber auch noch paarweise mehrere Tiere wie Giraffen oder Elefanten.

Das Beste an der Station ist aber, dass die Parkbetreiber mehrere große Becken zum Spielen mit dem original Playmobil Spielzeug aufgestellt haben. Diese tolle Sache gibt es für Besucher unter 3 Jahren (weniger Kleinteile, 1-2-3 Playmobil) und für die Großen ab 3 Jahren.

Playmobil Funpark II

Das Draußenkind schnappte sich gleich ein großes Schiff und spielte Fischfangen. Er belud das Schiff mit den „gefangenen“ Tieren, Delfinen und Orcas, schipperte damit herum und tauchte völlig ein in seine Spielewelt.

Playmobil Funpark II

Playmobil Funpark II

Viele Kinder machten Gebrauch davon, die Playmobil-Spielsachen ganz in Ruhe und zusammen mit anderen Kindern ausprobieren zu können.

Selbstverständlich ist diese Möglichkeit auch ein Teil des sehr cleveren Marketingkonzepts, denn wenn man den Ausgang des Parks passieren will, kommt man unweigerlich an einem Shop vorbei, in dem man viele viele Playmobil-Artikel (teilweise zu sehr günstigen Preisen) käuflich erwerben muss kann.

Playmobil Funpark II

Da wir dies von unserem ersten Besuch schon wussten, hatten wir uns zuvor im Internet schlau gemacht, was gewisse Spielsätze gerade in Onlineshops kosten, und ob es sich lohnen würde, etwas vor Ort zu kaufen. Doch dazu später mehr.

Playmobil Funpark II

Das HOB-Center

Im HOB-Center kann man sich hervorragend auch an trüberen oder kalten Tagen aufhalten. Es handelt sich hierbei um eine gigantische Halle mit vielen Gelegenheiten zum Klettern und Spielen.

Playmobil Funpark II

An Tischen können die Kinder auch hier ganze Spielewelten und jede Menge Figuren ausprobieren, während die Eltern entspannt ein Getränk oder ein Stück Kuchen im Cafeteria-Bereich genießen können.

Playmobil Funpark II

Einige Spielwelten, wie z. B. das Märchenschloss, ein Wikingerschiff oder die Ritterburg, sind überdimensioniert und überlebensgroß aufgebaut, was einfach nur toll aussieht.

Playmobil Funpark II

Playmobil Funpark II

Playmobil Funpark II.

Ungeachtet der Hitze draußen verbrachten wir einige Zeit im HOB-Center. Das Draußenkind wollte unbedingt einige Dinge ausprobieren, wozu eben auch das HOB-Center zählte.

Gegen 18 Uhr packten wir zusammen und wollten nach Hause fahren. Immerhin lagen noch gut 2,5 Stunden Autofahrt vor uns.

Doch zuvor galt es, mit dem Draußenkind den Laden am Parkausgang zu betreten – leider die einzige Möglichkeit zum Verlassen des Geländes des Playmobil Funparks.

Playmobil Funpark II

Um etwaigen Diskussionen vorzubeugen, hatten wir bereits zuvor ausführlich mit dem Draußenkind besprochen, dass es eine Kleinigkeit als Erinnerung an diesen Ausflug geben würde. Unser Sohn entschied sich für einen Jetski mit Bananenboot inkl. drei Spielfigürchen.

Während ich mit dem Draußenkind herumging und es die Kleinigkeit aussuchen ließ, sonderte sich der Draußenmann ab und kaufte etwas für den anstehenden Kindergeburtstag. Wir hatten ja, wie ich schon schrieb, zuvor ausgiebig Preise verglichen und konnten das Gesuchte tatsächlich günstiger im Playmobil Funpark-Shop erwerben.

Was genau das war, werdet Ihr in einem Posting rund um den den sechsten Geburtstag des Draußenkindes lesen können. 😉

Der Tag war rasend schnell vergangen. Durch das Anstehen an einigen Attraktionen hatten wir jegliches Zeitgefühl verloren. Nach mehr als 7 Stunden verließen wir den Park und fuhren wieder nach Hause.

Unterwegs regnete es in Strömen. Kurz vor unserem Heimatort wurden wir noch mit einem wunderbaren Sonnenuntergang verwöhnt, den ich leider nur aus dem Auto heraus fotografieren konnte.

Playmobil Funpark II

Ein wirklich gelungener Tag, der uns rundum begeistert hat!

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11 Kommentare auf "Unser zweiter Besuch im Playmobil Funpark"

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Nina
Gast

Schön, dass es nach dem Musterte doch noch mit dem Ausflug geklappt hat. Die Bilder machen Lust darauf auch mal hinzufahren!

Nina
Gast

Mistwetter meinte ich 😉

Sandra
Gast

Das wäre auch was für unsere Große! Leider beträgt die Anfahrt für uns 5 Stunden, das ist als Tagesfahrt nicht drin 🙁 Klingt jedenfalls nach einem Paradies für jeden Playmobil-Fan!

Bettina
Gast

Wow, sehr ausführlich geschrieben! Wir werden bestimmt in unserem nächsten Deutschlandurlaub in den Park fahren. Für die großen Mädels und den Minimann ist es bestimmt toll, die Zwergin hat im nächsten Jahr vielleicht auch ein bisschen Spaß.
Danke für den Tipp!!

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