12 von 12 im August 2016

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Habe ich nicht eben erst meine 12 von 12 im Juli fotografiert?

Unglaublich, wie schnell ein Monat rum ist! Damit ist leider auch unser Sommerurlaub Geschichte und der Alltag wieder eingekehrt.

Im Moment leben wir noch die Soft-Alltags-Variante, weil ich während der hessischen Sommerferien am Vormittag arbeite. Nachmittags habe ich also viel Zeit für das Draußenkind.

Der 12. August, ein Freitag, war sowieso mein freier Tag, weshalb es recht entspannt bei uns zuging.

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Morgens um kurz nach 6 werde ich vom Draußenkind geweckt. Heute ist ein ganz normaler KiTa-Tag.

Wir ziehen uns an, gehen ins Bad, das Draußenkind frühstückt. Ich bin später bei den Nachbarn eingeladen und esse deshalb noch nichts. Mir fällt aber beim Broteschmieren für die KiTa mein derzeit liebster Aufstrich in die Hände:

Rote Bete-Meerrettich-Aufstrich aus dem Lidl. Köstlich!

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Der Blick nach draußen verheißt nichts Gutes: Es regnet. Zum Glück bei milden Temperaturen. Also werden die KiTa-Kinder heute eher drinnen spielen.

Trotzdem stelle ich dem Draußenkind die Gummistiefel hin und lege die Softshelljacke raus.

Der Mann kommt von der Nachtschicht nach Hause. Wir unterhalten uns kurz, bis er ins Bett wankt.

20 Minuten nach 7 Uhr gehe ich mit dem Draußenkind los in Richtung KiTa. Es nieselt, der Himmel ist grau, die Sträucher sind nass.

Kein schöner Sommertag, aber das haben wir ja schon beim Blick durch das Fenster gesehen.

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Das Draußenkind hat seinen neuen Plüschotter dabei, den wir im Tierpark Wolgast gekauft haben.

Unterwegs treffen wir Regenwürmer und Schnecken. Letztere bringen wir in Sicherheit, denn auf dem schmalen Gehweg, der zur KiTa führt, werden sie sicher bald zertreten werden.

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Als wir in der KiTa ankommen, wechsele ich ein paar Worte mit einer Erzieherin, lese die neuesten Aushänge und gehe dann zurück nach Hause.

Einen Kaffee später räume ich den Geschirrspüler aus, sortiere Wäsche und sauge das Wohnzimmer. Morgenroutine.

Ein tolles Frühstück

Gegen 10 Uhr gehe ich zu meinen Nachbarn, weil ich dort zum Frühstücken eingeladen bin. Wir haben die besten Nachbarn der Welt! Sie fungieren auch als Babysitter für das Draußenkind und sind einfach tolle, herzliche Menschen.

Bald ist es schon Mittag. Am Freitag schließt die KiTa früher und das Draußenkind isst dort nicht mit. Also Abholzeit!

Es war wohl ein toller Tag im Kindergarten. Das Draußenkind hat mit der Praktikantin einen Zoo aus Holztieren gebaut, den es mir stolz zeigt.

Dann gehen wir nach Hause, wo ich Grießbrei koche und dem Kind serviere. Grießbrei und Milchreis gehen immer! Dazu gibt es Zucker und Zimt. Das Draußenkind futtert zufrieden und erzählt vom Kindergarten.

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Ich bewundere die wunderschöne Sonnenblume, die es am Tag zuvor gebastelt hatte. Sie ist so toll geworden und bekommt einen Ehrenplatz in unserer Küche.

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Der Nachmittag beginnt gemächlich. Inzwischen ist der Draußenmann aufgestanden und frühstückt. Ich lese eine WhatsApp von der Flötenlehrerin, dass der Unterricht erst nächste Woche wieder startet. Das passt gut für uns, denn wir wollen am Nachmittag in den Wald.

Jetzt ist aber erstmal ein bisschen Couch angesagt, denn draußen regnet es noch immer. Das Draußenkind verkleidet sich irgendwann als Gespenst und läuft mit viel „Huh“ und „Buh“ durch das Wohnzimmer.

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Ich nicke auf der Couch ein. Als ich erwache, ist es kurz vor 3. Wir wollten doch in den Wald!

Auf in den Wald!

Schnell ziehen wir uns an, schlüpfen in die Gummistiefel und machen uns auf den Weg.

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Der Mann erledigt derzeit den Wochenendeinkauf und setzt uns am Waldrand ab.

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Im Wald ist es feucht und warm. Wir sind eindeutig zu dick angezogen. Mich umschwärmen sofort die Mücken – ich bin und bleibe ein beliebtes Blutsaugeropfer.

Das Draußenkind hat sich eine Tüte mitgenommen und bunkert darin seine Waldschätze: Moos, lose Zweige und Äste, ein Stück Holz. Er ist ein Jäger und Sammler; unser Balkon ist voll von Naturschätzen, die er hingebungsvoll aufhebt.

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Mit einem der Holzstücke spielt er, dass es ein Navigationsgerät wäre, das uns aus dem Wald herausführen muss, weil wir uns verlaufen hätten. Darin geht er vollends auf. Ich habe viel Freude beim Zuschauen.

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Irgendwann steht der Mann vor uns, der die Einkaufsliste abgearbeitet hat. Wir schlagen uns durch die Büsche wieder nach draußen und fahren nach Hause.

Das Draußenkind geht in die Badewanne, während der Mann kocht und ich mit unserer Ferienhausvermietung korrespondiere, um die Buchung für Sommer 2017 zu bestätigen.

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Wir haben uns ein tolles Haus in Dänemark ausgesucht, mit einem wahren Kinderparadies (zum Gebäude gehörender Spielplatz) direkt hinter dem Haus. Durch die frühe Buchung erhalten wir zusätzlichen Rabatt.

Frisch gebadet futtert das Draußenkind mit uns leckere Spaghetti mit Tomaten-Mandel-Pesto. Köstlich!

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Leider moppert meine Handykamera herum. Vielleicht sollte ich mal die Linse putzen, denn die Bilder werden schlierig und unscharf. Hm.

Im Nu ist es Abend. Das Draußenkind geht nach dem Zähneputzen um 19.40 Uhr ins Bett.

Der Mann und ich schauen noch je eine aufgenommene Folge „The Returned“ und „Outcast“. Dazu gibr es ein Weinchen und Knabbererdnüsse.

Gegen 23 Uhr ist auch für uns Schlafenszeit.

Gute Nacht!

 

Weitere 12 von 12-Dokumentationen findet Ihr bei „Draußen nur Kännchen“.

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