Wochenende: Wald, See und Wasserspielplatz

Wochenende

Ein herrliches Wochenende liegt hinter uns. Wer hätte das nach dem miesen Auftakt in Sachen Wetter am Freitag gedacht, dass es Petrus noch so gut mit uns meinen würde?

Hier ist also die Zusammenfassung unseres Wochenendes, das sehr abwechslungsreich und schön war.

Unser Wochenende: Wald, See und Wasserspielplatz

Freitag

Regen, Regen, Regen.

Meine 12 von 12-Zusammenfassung hält den Freitag in epischer Breite parat, obwohl er vor allem eines war: Nass.

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Samstag

Den Vormittag des sonnigen Samstags verbrachten wir zu Hause.

Ich kümmerte mich um die Wäscheberge und deren Beseitigung. Das Draußenkind wuselte in der Wohnung herum, spielte mal dieses, mal jenes Spiel und freute sich sehr auf den Nachmittag.

Denn wir wollten – zusammen mit anderen KiTa-Kindern und Erzieherinnen – eine frischvermählte Erzieherin am Standesamt abfangen und ihr gratulieren.

Bis dahin war aber noch ein bisschen Zeit, auch wenn dies das Draußenkind gar nicht gerne hören wollte. 😉

Der Mann und ich kochten zum Mittag einen superleckeren Bauerntopf mit Hackfleisch (nix Tüten, alles selbst gemacht), der zum Mittagessen von uns Dreien verspeist wurde.

Aufgrund des tollen Wetters planten wir, direkt nach der Stippvisite auf der Hochzeit an den Kinzigsee nach Langenselbold zu fahren. Eigentlich sind wir Schwimmbadgänger, aber der im Internet angepriesene Strand am See lockte uns nach dem Ostseeurlaub immens.

Kleine Gratulanten

Doch zuerst ging es auf zur Hochzeitsgesellschaft. Auf Initiative einer Erzieherin hatten sich ein paar Eltern eingefunden, die zusammen mit ihren Kindern der Braut gratulieren wollten.

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Wir fuhren als Kolonne zum Ort des Geschehens, vorbei an Feldern, Windrädern und Wiesen.

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Was für ein herrlicher Sommertag!

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Die Initiatorin hatte Sonnenblumen mitgebracht, welche die Kinder dem Brautpaar überreichten, das sich völlig überrascht und gerührt zu dem kleinen Stelldichein der Kinder äußerte.

Hiervon kann und möchte ich aus Diskretionsgründen keine Fotos zeigen.

Danach marschierte die kleine Gratulantenschar noch zur Gelateria, wo am Springbrunnen Eis geschleckt und ein bisschen geschwätzt wurde.

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Wir waren die erste Familie, die sich verabschiedete, denn wir wollten ja noch zum Kinzigsee.

Nach einer Irrfahrt, die durch zwei Umleitungen herbeigeführt wurde und ziemlich nervig war, kamen wir schließlich in Langenselbold an.

Am Kinzigsee

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Wir waren noch nie zuvor im Strandbad Kinzigsee gewesen.

Der Parkplatz war so voll, dass ich von Sardinenbüchsen-Liegen am See ausging.

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Das Gegenteil war der Fall: Wegen der mehreren Badestellen verteilten sich die Gäste sehr gut und wir hatten richtig viel Platz für unser Equipment (Strandmuschel, Luftmatratze, Sandspielzeug und all den anderen Kram).

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Das Draußenkind war sofort sehr angetan vom Kinzigsee und stürzte sich zusammen mit dem Mann in die Fluten.

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Ich tauchte die Füße ins Wasser und schaute ansonsten dem Treiben zu.

Später gingen wir noch zusammen zum Spielplatz.

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Es war sehr heiß, beinahe 30 Grad im Schatten. Aber wir hatten dank des Sees hinreichend Abkühlung. 🙂

Gegen halb 6 am Abend fuhren wir zurück nach Hause, duschten den Sand vom Körper, aßen zu Abend und ruhten uns aus.

Das Draußenkind war ziemlich erledigt, aber voller Vorfreude auf den Sonntag.

Der Mann und ich schauten am Abend noch einen skandinavischen Film.

„Babycall“ erwies sich als tieftrauriger Mysteryfilm und Sozialdrama zugleich, zwar mit ein paar Längen, aber doch irgendwie ganz interessant.

Ich ging bereits 22.30 Uhr ins Bett. Der Mann hielt noch ein bisschen länger durch.

Sonntag

Kurz vor halb 7 stand das Draußenkind auf und blies sogleich zum Weck-Halali. Ich erinnere mich dumpf, dass ich ihm mitteilte, dass ich jetzt auf gar keinen Fall schon aufstehen werde und er doch im Wohnzimmer spielen möchte.

Als ich vollständig erwacht war, herrschte verdächtige Stille im Wohnzimmer. Es stellte sich aber heraus, dass er lammfromm ein paar Runden „Rush Hour“ (Auspark-Strategiespiel mit kleinen Autos und Kärtchen) gezockt hatte.

Braves Kind!

Wir frühstückten in der Küche mit Aufbackbrötchen, Marmelade, Käse, Nutella, Äpfeln, Joghurt und viel Kaffee.

Für Sonntag war gutes Wetter angesagt, weshalb bald feststand, dass wir nach Bad Nauheim auf den Wasserspielplatz im Kurpark fahren wollten.

Nach dem Frühstück spielten wir Gesellschaftsspiele. Ich staunte, wie gut das Draußenkind mittlerweile geworden ist. Meistens haben der Mann und ich inzwischen das Nachsehen. 😉

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Der Mann und ich bereiteten danach das Mittagessen zu. Chili con Carne und Ciabattabrot sollte es geben.

Selbst das Draußenkind, das Chili eher kritisch gegenüber steht, äußerte sich nach anfänglicher Skepsis lobend.

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Wasserspielplatz Bad Nauheim

Anschließend packten wir unsere Taschen mit Wechselkleidung, Snacks, Sandspielzeug und Getränken, dann ging es auch schon los. Auf nach Bad Nauheim!

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Am Gradierwerk parkten wir und liefen noch die wenigen Meter bis zum Spielplatz.

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Dort verbrachten wir einen schönen Nachmittag auf der Wiese unter Ahornbäumen, während das Draußenkind mit seinem Element Wasser beschäftigt war.

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Der Spielplatz ist so toll; ich muss dazu unbedingt mal einen Blogbeitrag schreiben.

Matschkuchen backen, Wasser pumpen, planschen und spritzen – das ist Draußenkinds Welt!

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Am späten Nachmittag brachen wir wieder auf gen Heimatort.

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Aber zuerst mussten wir noch einen Stopp an der Eisdiele einlegen.

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Wieder daheim, packte ich die Taschen aus und legte die Kleidung für den Montag heraus. Das Draußenkind hat eine „neue“ Matschhose, die ich günstig bei Ebay Kleinanzeigen erstanden habe.

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Es musste jetzt ganz schnell eine Matschhose in einer Nummer größer für die KiTa her, weil das Kind über den Sommer so viel gewachsen ist.

Nun braucht er schon die 122. Kaum zu fassen!

Der Kleiderschrank des Draußenkindes muss demzufolge mal wieder aussortiert und neu geordnet werden.

Generell ist er noch ganz gut mit tragbaren und passenden Sachen gefüllt: Ca. 1/3 seiner Kleidung nähe ich selbst (Sweats, Shorts, Shirts und Hosen), ein weiteres Drittel stammt von Ebay Kleinanzeigen oder vom Flohmarkt und das letzte Drittel besteht aus neu gekauften bzw. neu geschenkten Klamotten. Wie ist das so bei Euch?

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Nun schaut das Draußenkind gerade noch „1, 2 oder 3“, der Mann lädt die Fotos vom Wochenende hoch und ich schreibe diesen Beitrag.

Später werden wir noch die Reste des Chilis von heute Mittag vertilgen und dann die Abendroutine einläuten.

Euch allen eine gute neue Woche, hoffentlich mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen!

Weitere Wochenend-Rückblicke gibt es wieder bei Susanne Mierau auf ihrem Blog „Geborgen wachsen“.

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2 Kommentare auf "Wochenende: Wald, See und Wasserspielplatz"

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Sandra
Gast

Da hattet ihr aber allemal besseres Wetter als wir – bei uns war es bewölkt, teils sonnig, und etwa 23 Grad. Und das war schon ein Upgrade zum bisherigen „Sommer“ 😉
Ihr habt das Wetter zum Glück ordentlich genutzt!
In unseren Kleiderschränken ist eher maximal 5% selbst genäht, 1% gebraucht gekauft und der Rest (meist im Schlussverkauf) neu erworben.

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