Erholung und Spaß auf dem Hoherodskopf

Hoherodskopf

Unser Heimat-Bundesland Hessen ist nicht gerade bekannt für ein alpines Panorama.

Dank Taunus, Rhön, Spessart und Vogelsberg haben wir jedoch auch einige Mittelgebirge vor der Haustür, deren Erkundung sich durchaus lohnt.

Hoherodskopf

Auch für Familien mit Kindern sind diese Ausflugsziele interessant, denn neben Natur pur, reiner Luft, abwechslungsreicher Flora und Fauna locken die touristischen Zentren mit vielen Angeboten für die Kleinsten.

Hoherodskopf

Heute mal Berge!

An einem sommerlichen Sonntag im August entschieden wir uns, mal wieder in den Vogelsberg auf den Hoherodskopf zu fahren.

Hoherodskopf

Von unserem Heimatort aus beträgt die Fahrzeit knapp 50 Minuten. Einige Hartgesottene nutzen mitunter den Vulkanradweg, um zum Hoherodskopf zu gelangen. Das wollten wir allerdings nicht ausprobieren.

Hoherodskopf

Wir nahmen das Auto, um zum zweithöchsten Berg (immerhin 773 m hoch) im Vogelsberg zu gelangen.

Hoherodskopf

Vor einigen Jahren waren wir im Winter dort mal Schlitten gefahren und hatten sehr schöne Erinnerungen an diesen Tag.

Auf dem Hoherodskopf liegt im Winter recht zuverlässig Schnee. Zudem ist die Schlittenpiste auch für jüngere Kinder gut zu fahren.

Im vergangenen Winter hatten wir leider keine winterliche Fahrt in den Vogelsberg unternommen. Diese steht aber schon ganz dick eingekreist auf der Agenda für die kommende kalte Jahreszeit.

Hoherodskopf

Bei 24 Grad Celsius Außentemperatur und einem lauen Lüftchen war an diesem Sommertag nicht davon auszugehen, dass der Hoherodskopf mit winterlichen Bedingungen aufwarten konnte.

Hoherodskopf

Wohl aber mit einem schönen Spielplatz mit herrlichem Panoramablick über die umliegenden Dörfer und Felder, einer Sommerrodelbahn, mehreren Restaurants, dem Baumkronenpfad, Adventure Golf, einem Kletterwald und wunderbaren Wanderwegen.

Hoherodskopf

Hoherodskopf

Immer bergauf

Wie ich schon in einem Wochenendrückblick schrieb, wurde das Draußenkind ausgerechnet an diesem Tag krank, was ihm leider ein bisschen den Ausflug verleidete.

Trotzdem war es ein sehr schöner und spannender Tag für uns alle.

Hoherodskopf

Die Anreise führte uns durch die Kleinstadt Schotten, in der sich auch der von uns häufig besuchte Vogelpark befindet. Des Weiteren verfügt Schotten über eine sehr hübsche Altstadt und punktet außerdem mit dem Niddastausee, dem wir im Anschluss einen Besuch abstatteten.

Kurz vor dem Vogelpark-Abzweig bogen wir nach rechts ab und fuhren immer höher und höher.

Hoherodskopf

Schon bald konnten wir den Fernmeldeturm, das Wahrzeichen des Hoherodskopfes, von der Straße aus sehen.

Nun war es nicht mehr weit. Jetzt brauchten wir nur noch einen günstig gelegenen Parkplatz.

Keine leichte Aufgabe an diesem Bilderbuchsommertag: Die Gäste strömten in Scharen und sogar busweise zu dem beliebten Ausflugsziel.

Hoherodskopf

Völlig unerwartet hatten wir Glück: Direkt in der ersten Reihe ganz nah am Spielplatz wurde ein Parkplatz frei.

Der Mann löste ein Parkticket, das für die Dauer von 4 Stunden gültig war und 2,00 Euro kostete.

Die Sommerrodelbahn

Unser erstes Ziel war die Sommerrodelbahn. Das Draußenkind kennt diese Bahnen bereits vom Erlebnispark Steinau sowie vom Inselsberg in Thüringen. Somit freute er sich sehr auf dieses Abenteuer.

An der Bahn hatte sich bereits eine lange Warteschlange gebildet. Das Draußenkind und der Mann stellten sich an, während ich die Aussicht genoss und viele schöne Fotos machte.

Hoherodskopf

In einer Kurve der Sommerrodelbahn setzte ich mich auf die Wiese und wartete gespannt auf die beiden Rodler.

Hoherodskopf

Es dauerte gar nicht so lange, bis Mann und Kind auf dem Sommerrodelschlitten den Berg hinuntersausten. Das sah nach viel Spaß aus!

Hoherodskopf

Kinder ab 3 Jahren dürfen mitfahren; bis zum Alter von 8 Jahren ist eine ältere Begleitperson erforderlich.

Für Kinder bis 14 Jahre kostet eine Fahrt 2,00 Euro (sechs Fahrten kosten 9,00 Euro); Personen ab 15 Jahren zahlen 2,50 Euro pro Fahrt (sechs Fahrten kosten 12 Euro).

Hoherodskopf

Mit bis zu 40 km/h sausen die Fahrer ins Tal. Dank automatischem Liftsystem geht es ohne Quälerei wieder nach oben. Insgesamt beträgt die Strecke bergab und bergauf über einen Kilometer.

Hoherodskopf

Das Draußenkind war sehr begeistert von dieser Sommerrodelbahn („Das war die längste, mit der ich bisher gefahren bin!“) und wäre gern nochmal gerodelt, allerdings hielt uns der Besucheransturm davon ab.

Das obligatorische Blitzerfoto nahmen wir nicht mit, da ich bereits fleißig geknipst hatte.

Spaß und Action auf dem Hoherodskopf

Hoherodskopf

Nach diesem Spaß erkundeten wir zusammen den Spielplatz, der für größere und kleinere Kinder mit diversen Spielgeräten aufwartet.

Hoherodskopf

Klettergerüste, Schaukeltiere, ein niedriges Trampolin, eine Seilbahn, eine Rutsche, Schaukeln und ein Sandkasten laden an Tagen mit gutem Wetter zur Nutzung ein.

Hoherodskopf

Das Draußenkind erfreute sich besonders an der großen Rutsche, die es gleich mehrmals testete.

Eine kleine Eis- bzw. Kaffeepause musste dann auch noch sein. Dabei fielen uns die zahlreichen Motorradfahrer auf, die das gute Wetter in großen Gruppen auf den Hoherodskopf gelockt hatte.

Hoherodskopf

Ältere Kinder und Erwachsene finden neben der Sommerrodelbahn reichlich Action im Kletterwald. Dafür war das Draußenkind aber noch nicht groß genug.

Hoherodskopf

Hoherodskopf

Nach etwas mehr als zwei Stunden, die wir sehr genossen hatten, marschierten wir wieder zum Parkplatz zurück und fuhren bergab in Richtung Niddastausee.

Hoherodskopf

Im Winter werden wir definitiv zum Schlittenfahren wiederkommen!

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