Usedom: Karls Erlebnisdorf

Karls

Eine weitere Station unseres Usedom-Urlaubs, die ich unbedingt erwähnen und zeigen möchte, ist Karls Erlebnisdorf.

Karls

Der Freizeitpark mit der cleveren Marketingstrategie ist mehrfach in Norddeutschland vorhanden, so z. B. in Rövershagen, Zirkow, Warnemünde und in der Nähe von Berlin.

Eine Auflistung aller Erlebnisdörfer und der relevanten Informationen findet Ihr direkt bei Karls.

Tatsächlich waren wir während der 14 Tage, die wir auf Usedom weilten, insgesamt 3x im Erlebnisdorf, das sich am Rande des Seebades Koserow befindet.

Ich hatte für eventuelle Schlechtwettertage vor dem Urlaub fleißig im Internet recherchiert, um auch bei Nässe oder Sturm ein bisschen Programm für das Draußenkind in petto zu haben.

Karls

Schnell stieß ich auf die Internetpräsenz von Karls – und war auf Anhieb beeindruckt von dem Konzept, das sich hinter der Anlage verbirgt.

Die folgenden Bilder sind an verschiedenen Tagen aufgenommen worden – wundert Euch also bitte nicht über die plötzlichen Wetterumschwünge. 😉

Clever, cleverer, Karls Erlebnisdorf

Es handelt sich bei Karls Erlebnisdorf um ein (Familien-)Unternehmen der Karls Markt OHG.

Landleben, regionale Produkte (wie Erdbeeren, Käse, Wurst oder Sanddorn) und Familienaktivitäten werden zu einer Art Freizeitpark verknüpft und so an den Kunden gebracht.

Karls

Dies geschieht in einer solch sympathischen und kundenfreundlichen Art und Weise, dass die Käufer meist zu mehreren Besuchen motiviert sind – so erging es zumindest uns.

Vorweg sei gesagt, dass der Eintritt in die Karls Erlebnisdörfer kostenfrei ist.

Karls

Die meisten Attraktionen, wie z. B. Kartoffelsackrutsche, Spielplatz und Matschanlage, sind ebenfalls kostenlos. An einigen Stationen sollte man Kleingeld parat haben.

Karls

Konsum und Spaß

Mehr als nur Kleingeld benötigten wir allerdings in der Bauernmarkthalle.

Wunderbar duftende Lebensmittel, die selbstverständlich gekostet werden dürfen, werden bei Karls appetitlich in Szene gesetzt.

Karls

(Maritime) Deko, Kleidung und Geschenkideen gesellen sich hinzu.

Karls

Mehrere Manufakturen laden ein, bei der Herstellung der Köstlichkeiten zuzuschauen oder gar selbst in die Fertigung eingebunden zu werden.

Für mich entpuppte sich Karls als wahres Shoppingparadies, in dem ich mit schamloser Freude jede Menge Geld gelassen habe.

Karls

Das Draußenkind und der Mann hingegen stürzten sich lieber ins Getümmel der Spielanlagen, die tatsächlich dem Unterhaltungswert eines kleinen Freizeitparks gleichkommen.

Karls

Es fällt mir sehr schwer im Detail auf die einzelnen Stationen und Marktstände einzugehen, weil es einfach zu viele waren. Trotz mehrerer Besuche haben wir nicht alles gesehen.

Karls

Deshalb konzentriere ich mich im folgenden Bericht auf das, was wir ausprobieren und erleben konnten.

Ländlicher Charme und regionale Produkte

Direkt vor der riesigen Anlage von Karls in Koserow befinden sich jede Menge Parkplätze. Da wir sehr früh vor den Toren von Karls Erlebnisdorf standen, ergatterten wir sofort einen sehr günstig gelegenen Parkplatz in der ersten Reihe.

Wenige Stunden später ballte sich der Verkehr vor der Anlage – wegen der vielen Besucher war es nun nicht mehr so einfach sein Fahrzeug unterzubringen.

Karls

Aus den Lautsprechern an der Bauernmarkthalle schallte Country-Musik, die sofort die Botschaft des Dorfes verkündete: Das Klischee des Landlebens mit allen Facetten!

In der Bauernmarkthalle suchten wir zuerst den Indoorspielplatz auf. Draußen regnete es.

Karls

Während der Draußenmann das kletternde Kind von Weitem beaufsichtigte, seufzte ich in der Halle ob der kommerziellen Verlockungen sehnsüchtig vor mich hin.

Der Indoorspielplatz besteht aus einem Bällebad und jeder Menge Möglichkeiten zum Klettern für Kinder von ungefähr 3 bis 12 Jahren. Des Weiteren können die Kinder gegen einen kleinen Betrag mit Elektrofahrzeugen umherdüsen.

Nach einer halben Stunde hatte das Draußenkind vorerst genug und wollte sich noch andere Stationen anschauen.

Karls

Ich hatte währenddessen einen Großteil der Bauernmarkthalle in Augenschein genommen, einige Produkte probiert und mir gedanklich für einen späteren Kauf notiert.

Das ländliche Flair und die rustikale Deko wirken sich zugegebenermaßen erheblich auf das Konsumerlebnis aus.

Das Auge isst halt mit, und das gilt auch für Karls Erlebnisdorf.

Kinderparadies

Der Nieselregen hatte mittlerweile ausgesetzt, als wir ins Freie traten. Im Innenhof des Erlebnisdorfes offenbarte sich der Freizeitparkcharakter.

Karls

Viele Spielstationen ließen das Draußenkind begeistert herumrennen und gelegentlich beglückt aufschreien.

Karls

Die überdimensionalen Hüpfkissen, der große Matschspielsplatz, ein gigantischer Kletterbereich – hier werden Kinderträume wahr.

Karls

Wie ich schon erwähnte, sind nicht alle Stationen kostenlos, aber doch erschwinglich.

Dennoch sollte man sich dies vor Augen halten, wenn man mit Kindern zu Karls fährt: Die Kasse wird klingeln.

Karls

So kostet das Fahren mit einem Traktor auf Schienen pro Person 2,00 Euro, während die Goldgräberstation mit 3,00 Euro zu Buche schlägt.

An manche Stationen waren weitere Shops angebunden (z. B. Siku-Fahrzeuge bei den Traktoren), was natürlich Begehrlichkeiten bei den Kindern weckt.

Karls

Die Spielbereiche wirken sehr gepflegt. Sie sind herrlich – und thematisch passend – in Szene gesetzt.

Bei der Traktorfahrt beispielsweise führten die Schienen vorbei an Bretterbuden, vor denen ganz klischeehaft weiße Hemden und lange Unterhosen von Wäscheleinen flatterten.

Karls

Lebende Bauernhoftiere wie Schafe, Schweine und Ziegen sowie ein kleiner Streichelzoo untermauern dabei die Landästhetik.

Karls

Gourmettempel

Gegen Mittag machte sich bei uns der Hunger bemerkbar. Es gibt bei Karls so viele Möglichkeiten zum Sattwerden, dass wir anfangs mit der Auswahl etwas überfordert waren: Burgerbude, Pfannkuchenschmiede, Wurstimbiss und Erdbeer-Café lockten mit ihren Köstlichkeiten.

Karls

Das Draußenkind plädierte für die Pfannkuchenschmiede. Da das Burger-Lokal sich direkt nebenan befand, wurde auch der Mann glücklich.

Er entschied sich für einen riesigen Burger, während das Draußenkind einen Pfannkuchen mit Zucker und Zimt wählte. Ich freute mich auf einen Pfannkuchen mit frischen Erdbeeren.

Karls

Die Portionen waren ungelogen gigantisch. Es war ein hartes Stück Arbeit diese zu vertilgen.

Aber sehr lecker waren sie!

An einem anderen Nachmittag (ich erwähnte ja bereits, dass wir öfters bei Karls waren) schnabulierten wir beim Wurstimbiss Currywürste und Pommes, die ebenfalls superlecker waren.

Unsere Empfehlungen

Das Draußenkind heißt nicht umsonst so. Selbstverständlich fand der Matschspielplatz großen Anklang beim Kind.

Karls

Die Kinder können dort mit Rohren experimentieren und Leitungen bauen. Dank der Pumpen können sie gleich ausprobieren, ob ihre Konstruktionen erfolgreich waren.

Karls

Wir verbrachten einen ganzen Nachmittag neben dem Matschspielplatz: Das Draußenkind im Matsch, wir Eltern auf einer Bank mit einem Kaffeebecher.

Die Kartoffelsackrutsche wurde ebenfalls fleißig genutzt. Ich bin ja sehr empfindlich, was Geschwindigkeit und Höhen angeht, weshalb das Draußenkind und der Mann hier eher auf ihre Kosten kamen.

Weiterhin sind wir 2x mit dem Traktor gefahren. Diese Station wäre auch sehr gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet, weil man einfach ein bisschen auf den Schienen herumtuckert und dabei den Charme der Anlage auf sich wirken lassen kann.

Karls

Ganz und gar beeindruckt war das Draußenkind vom Goldschürfen. Wenn man eine gewisse Anzahl an winzigen Partikelchen „Gold“ beisammen hat, lässt man diese in der Halle abwiegen und erhält dafür eine Medaille. Welches Kind mag keine Medaillen? Richtig, alle lieben sie, weshalb die Goldschürfanlage regen Zulauf hat.

Karls

Fazit

Familien mit Kindern sind die Hauptzielgruppe von Karls. Dementsprechend dürfte dieser Personenkreis am meisten Spaß an einem Tag im Karls Erlebnisdorf haben.

Karls

Wir fühlten uns gut unterhalten, jeder kam auf seine Kosten.

Die Kosten – das ist das Stichwort – sollte man im Auge behalten. Aber das ist ja bei jedem Freizeitpark so.

Karls

Erfreulich bei Karls: Man bekommt regionale Produkte von hoher Qualität für sein Geld.

Ein weiterer positiver Aspekt, den ich noch hervorheben möchte: Auf Usedom wurden durch das Erlebnisdorf in Koserow viele Arbeitsplätze geschaffen. Alle, wirklich alle Mitarbeiter wirkten so, als würden sie sich mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Karls

Wir empfehlen einen Besuch in den Karls Erlebnisdörfern auf jeden Fall weiter!

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz