Wochenende: Feiern, spielen, ausruhen

Wochenende

Unser Wochenende ist fast vorbei, und wie schon in den vergangenen Wochen reihe ich mich ein bei Susanne Mieraus Aktion „Wochenende in Bildern“.

Ich habe festgestellt, dass es auch für mich sehr interessant und schön ist, sich an die erlebten Wochenenden dank der Fotos und Berichte bewusster zu erinnern. Deshalb werde ich mich bemühen, diese lieb gewonnene Tradition auch in der nächsten Zeit fortzusetzen.

Wir hatten es recht ruhig und entspannt in den letzten drei Tagen. Lest selbst! 🙂

Freitag

Eigentlich ist er ja ein Werktag, aber so ein bisschen Wochenendgefühl habe schon. Das mag daran liegen, dass ich Freitags nicht arbeiten gehe.

Am Morgen stellte ich zum wiederholten Male fest, dass es immer herbstlicher wird. Besonders in den Morgenstunden und am Abend fällt es mir auf. Die Luft ist klar und kühl. Die Blätter an den Bäumen färben sich gelb. Es wird später hell und früher dunkel. Der Lauf des Jahres halt.

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Das Draußenkind hatte zum Geburtstag von einem seiner Freunde einen Eulenrucksack geschenkt bekommen. Dieser wurde am Freitag ganz stolz ausgeführt. Mit aufgebundener Eule tobte mein Kind auf dem Weg zur KiTa über eine Wiese, die Zeugin des nahenden Herbstes ist. Seht Ihr die vielen Blätter auf dem Boden?

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Ich verbrachte den Vormittag mit den üblichen Haushaltsaktivitäten.

Das Kind hatte sich zum Mittagessen Kartoffelcremesuppe gewünscht. Kein Problem, bis auf die Schnippelei. Leider hatte das Ganze eher die Konsistenz von dünnem Kartoffelbrei, aber geschmeckt hat es ganz gut – auch wenn es nicht so aussieht. 😉

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Die Nachbarin und Mutter des besten Draußenkind-Freundes überreichte mir ein sehr hübsches Mitbringsel aus dem Sylt-Urlaub, das ich an meinen Sohn weitergeben sollte. Nachdem ich ihn aus der KiTa abgeholt hatte, freute er sich sehr über die tolle Schneekugel und die leckere Schoki, die quasi den Nachtisch zur Kartoffelcremesuppe darstellte.

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Ich gönnte mir eine Schüssel mit roten Johannisbeeren, die für mich absolut nach Kindheit schmecken. Meine Großeltern hatten Johannisbeerbäumchen im Garten, wo ich im Sommer ausgiebig erntete und direkt vom Baum das leckere Obst verzehrte.

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Am Nachmittag fuhr ich das Draußenkind zur Flötenstunde. Der Mann, welcher Frühschicht hatte, kam von der Arbeit nach Hause. Wir tranken einen Kaffee und holten anschließend gemeinsam das Kind vom Flöten ab. Eigentlich wollten wir in die Bücherei fahren, allerdings war das Kind ziemlich KO und wirkte erschöpft.

Wachstum ist wohl anstrengend. Deshalb vertagten wir den Büchereibesuch auf einen anderen Termin und ruhten uns stattdessen daheim aus.

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Ein bisschen Malen und Apfelspalten naschen war dann auch schon Erholung genug und das Draußenkind tobte bald wieder fröhlich herum.

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Am Abend schauten der Mann und ich noch ein paar aufgenommene Folgen „Game of Thrones“. Spät aber immerhin hat mich jetzt auch das Serienfieber erreicht.

Nebenbei stöberte ich im Internet nach Reisezielen für den Jahreswechsel. Wir haben nämlich beschlossen, dass wir nach den Weihnachtsfeiertagen bis Neujahr nochmal ans Meer wollen.

Der recht unspektakuläre Tag ging für mich gegen 21.30 Uhr zu Ende.

Samstag

Am Vormittag beschäftigte sich das Draußenkind sehr ausgiebig mit dem „Komponieren“ von Liedern. Er nutzte dazu ein Buch, das über ein paar Klaviertasten verfügt, mit denen man Kinderlieder nachspielen kann. Also notierte sich mein Sohn fleißig Tastenkombinationen und probierte diese aus.

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Da ich meinen Hausschlüssel – Sehr ärgerlich! – vermisse, fuhr ich mit dem Draußenkind ins Ortszentrum, um mir einen neuen Schlüssel basteln zu lassen.

Beim Bäcker kauften wir Rosinenbrötchen und fuhren anschließend wieder nach Hause.

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Am Mittag wurde mein Kind zusehends aufgeregter, denn er war bei einem Freund zum Kindergeburtstag eingeladen.

Die Familie feierte in einem nahe gelegenen Tierpark – eine super Idee, und dann noch das tolle Wetter… 🙂

Ich brachte also das Draußenkind samt Kindersitz und Rucksack am frühen Nachmittag zum Gastgeberkind, wo bereits Feierstimmung angesagt war.

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Nun kinderlos, legte ich mich auf die Couch und döste ein wenig, bis der Mann von der Arbeit nach Hause kam. Zusammen fuhren wir einkaufen und kochten zu Hause superleckere Spaghetti mit selbstgemachtem Pesto.

Nebenbei buchten wir eine Ferienwohnung in Großenbrode an der Ostsee für unseren Jahreswechselurlaub. Hach, ich freue mich ja so! Da werden wir sicher auch einen Abstecher auf die geliebte Insel Fehmarn machen.

Danach ging ich nach unten auf unsere Grünflächen und fotografierte die Schmetterlinge, die sich am Sommerflieder gütlich taten. Von Anblicken wie diesem bekomme ich wohl nie genug.

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Am frühen Abend holte ich mein Feierkind wieder ab. Glücklich, satt und recht k. o. wie er war, durfte ich ihn in die Arme schließen. Die Party muss sehr schön gewesen sein. Zu Hause war dann erstmal ein Bad fällig. 🙂

Mein müdes Kind schlief gegen 20 Uhr auf der Stelle ein. Der Mann und ich sahen noch ein paar Folgen „Game of Thrones“ und tranken dabei Rotwein.

Sonntag

Ich durfte „ausschlafen“ (naja, relativ), denn das Draußenkind stand erst kurz vor halb 8 auf, was bei ihm eine wirklich lange Nachtruhe bedeutet.

Wir frühstückten gemütlich mit Beeren-Müsli, Pfirsichen, Joghurt und viel Kaffee (nur für mich). Der Mann musste leider wieder in die Frühschicht.

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Also verbrachten das Draußenkind und ich den Vormittag zweisam. Diesmal waren Playmobil-Rollenspiele und „Mensch, ärger dich nicht“ angesagt. Eine Runde Gänse-Brettspiel schloss sich dem an.

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Zum Mittag gab es aufgewärmte Spaghetti-Reste von gestern, die noch immer erfreulich lecker schmeckten. Das Draußenkind genoss ein Schälchen Apfelmus zum Nachtisch, während ich mich erneut an Pfirsichen erfreute.

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Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einem Kirchenfest, wo ein Teil der KiTa-Kinder einen Auftritt hatten. Zum Glück hielt das Wetter, das uns am Vormittag einige Regenschauer beschert hatte, exakt bis zum Ende des Auftritts.

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Die Kinder machten ihre Sache super; sie sangen mit Hingabe und trugen ihre Gedichte vor und erhielten dafür viel Applaus. Einige Gemeindemitglieder überreichten den Kindern Schokolade und Bonbons als Anerkennung.

Ich kaufte beim Kuchenbasar noch ein Stückchen Torte für den arbeitenden Mann, der eine Stunde später nach Hause kam.

Das Kind packte wieder sein Playmobil aus und beschäftigte sich sehr lange damit.

Am frühen Abend ging es dann ab in die Badewanne.

Wir kochten eine Spätzlepfanne, schauten ein bisschen Kinderprogramm im TV und dann hieß es für das Draußenkind Bettgehzeit.

Der Mann und ich schauen mal wieder aufgenommene Serien, aber bald ist wohl Schlafenszeit für uns.

Ich wünsche allen Lesern eine gute Woche und eine angenehme Nachtruhe!

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3 Kommentare auf "Wochenende: Feiern, spielen, ausruhen"

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Frau Piefke
Gast

Liebe Katrin,
ich bin heute über euer toll eingefangenes „Wochenende in Bildern“ auf Deinen Blog gestoßen. Vielen Dank fürs Teilhaben lassen!
Besonders gefällt mir eure Stiftebox! Wir haben das gleiche Modell für unser Knetzubehör 🙂 Sehr praktisch!
Darf ich mal etwas zum Playmobil fragen? Ist das aus der Spielplatz-Welt? Und von der Handhabung her – für welches Alter würdest Du es empfehlen? Eignet es sich bereits für 4jährige?
Viele liebe Grüße
Katja

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