Ein Tag im Frankfurter Zoo

Zoo Frankfurt

Mein Draußenkind ist ein großer Tierfreund.

Er liebt Eulen über alles, findet Katzen und Füchse toll, lacht über die niedlichen Erdmännchen und hätte gern ein Kaninchen oder Meerschweinchen als Haustier.

Nur bei Hunden ist er sehr skeptisch.

Tierparks und Zoos haben somit auf das Draußenkind eine große Anziehungskraft. Vor einigen Wochen war er mit seiner KiTa im Frankfurter Zoo gewesen – und hellauf begeistert.

Wochenlang hörten wir über die Affen „mit den dicken Popos“, von der Eule im Nachtgehege und den putzigen Robben.

Als der Mann kürzlich das Wochenende durcharbeiten musste, überraschte ich unser Kind mit der Idee, doch noch einmal in den Frankfurter Zoo zu gehen.

Frankfurter Zoo

Eintrittspreise

Für uns war ein möglichst zeitnaher Besuch des Zoos Frankfurt von großem Interesse, weil Kinder bis 6 Jahre keinen Eintritt zahlen.

Eine Eintrittskarte für Kinder von 6 bis 17 Jahren kostet 5,00 Euro, was ich – gemessen an dem Angebot des Zoos – für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis halte.

Erwachsene entrichten 10,00 Euro, während Ermäßigungsberechtigte nur 5,00 Euro zahlen.

Familienkarten sind für 25,00 Euro erhältlich.

Alle Konditionen sind auf der offiziellen Internetpräsenz des Zoos Frankfurt nachlesbar.

Öffnungszeiten

Von Ende März bis Ende Oktober (Sommerzeit) ist der Frankfurter Zoo täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

In der Winterzeit gilt die tägliche Öffnungszeit von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Frankfurter Zoo – heute mal leer?

Frankfurter Zoo

Wir kamen nach einer spannenden U-Bahn-Fahrt kurz vor 9 Uhr vor den Toren des Zoos an. Ich war zuletzt vor etlichen Jahren dort gewesen und hatte die Anlage komplett anders in Erinnerung.

Frankfurter Zoo

Der Eingangsbereich ist mittlerweile wesentlich größer und moderner gestaltet worden.

Wir zahlten unseren Eintritt, erhielten einen Zooplan und marschierten los.

Frankfurter Zoo

Zu unserem großen Erstaunen waren wir nahezu allein auf den Pfaden unterwegs. Nur einige wenige andere Besucher waren schon so früh vor Ort.

Frankfurter Zoo

Einerseits war das sehr entspannt, weil wir uns nicht an den Gehegen drängen mussten, andererseits wirkte es fast ein bisschen unheimlich. Ein paar Stunden später sah das natürlich ganz anders aus.

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Wildes Leben

Das Draußenkind freute sich ungemein, als es ein Löwenpaar zu Gesicht bekam. Die Löwin schaute sogar ganz konzentriert zu uns herüber. Leider habe ich davon kein so gutes Foto machen können.

Dafür ließen sich die Echsen und Fische schön fotografieren.

Frankfurter Zoo

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Immer wieder sahen wir Pfauen, die als Freigänger im Frankfurter Zoo nicht auf ein Gehege angewiesen sind.

Frankfurter Zoo

Viel Spaß hatten wir am Nashorngehege: Das große Tier kratze sich genüsslich mit Hilfe eines Felsbrockens am Unterkörper.

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Besonders hatte sich das Draußenkind auf das Nachtgehege gefreut. Wir betraten es unmittelbar nach dem Aufschließen. Eine Pflegerin verriet uns, dass das Nachtgehege mittels Zeitschaltuhr verdunkelt oder erhellt werden kann.

Frankfurter Zoo

Als wir den Gang passierten, waren viele Volieren und Gehege noch beleuchtet. Also schliefen die meisten Tiere noch. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Ein schlafendes Hörnchen ist auch sehr niedlich anzusehen.

Und die Eule erst!

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Flamingozauber

Ich erfreute mich sehr am Anblick der Flamingos. Vor einigen Jahren war der Flamingo-Bestand durch einen Fuchsangriff drastisch reduziert worden, was zu einem großen Echo in der Lokalpresse geführt hatte. Umso schöner, dass die Flamingos nun wieder in einer großen Gruppe existieren können.

Zoo Frankfurt

Faszinierend waren auch die Vogelbüsche. Hier dürfen die Zoobesucher durch einen Gang, der an offenen Volieren vorbei führt, die Tiere ganz nah betrachten.

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Eine herzerwärmende Begegnung hatte das Draußenkind in der Robbenanlage. Über große Scheiben kann man die Tiere beim Schwimmen und Tauchen unter Wasser beobachten. Als sich mein Sohn direkt vor der Scheibe niederließ und in das Becken schaute, kam eine Robbe ganz nah an ihn heran und blieb ein Weilchen in dieser Position.

(Das Foto mit der Begegnung gibt es auf meinem Instagram-Account.)

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Weiterhin waren wir sehr auf die Affen gespannt. Wegen des relativ guten Wetters nutzten die Bewohner des Affenhauses die Gelegenheit und kletterten lieber draußen in den Bäumen herum, weshalb wir leider nicht so viele Äffchen näher zu Gesicht bekamen.

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Bei den Pavianen hatten wir mehr Glück. Die recht große Herde posierte medienwirksam auf ihrem Hügel. Es waren auch etliche Jungtiere in ihren Reihen.

Frankfurter Zoo

Die majestätischen Greifvögel und unsere Lieblingstiere – die Eulen – wirkten etwas schläfrig und passiv. Aber gerade die Eulen sind ja nachtaktiv und waren somit aus nachvollziehbaren Gründen etwas unpässlich.

Andere Vögel kuschelten sich aneinander – oder schauten sehr interessiert nach draußen.

Frankfurter Zoo

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Kleine Pause

Es gab so viel zu sehen und auszuprobieren. Irgendwann wurden wir laufmüde. Das Draußenkind wollte zum Spielplatz, um dort eine Kleinigkeit zu essen und sich anderweitig auszupowern.

Frankfurter Zoo

Gesagt, getan. Sogar auf dem Spielplatz gab es reichlich Tierleben. Im Zoo Frankfurt sind mehrere Pfauen Freigänger – und sehr interessiert am Frühstück der Gäste. Und wo die Pfauen sind, lassen auch die Spatzen sich nicht lange bitten.

Frankfurter Zoo

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Der Spielplatz ist übrigens sehr schön mit Klettergeräten und Schaukeln ausgestattet, außerdem sehr sauber und ordentlich.

Frankfurter Zoo

Nach der sportlichen Betätigung (Draußenkind) und dem Ausruhen (Muttern) holte ich noch ein Eis für das Kind. Danach drehten wir die ein oder andere Runde durch die Gehege, die wir noch nicht angeschaut hatten.

Frankfurter Zoo

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Die Zeit verflog im Nu. Mittlerweile war es Mittag geworden. Ein leichter Nieselregen nötigte uns zum Unterstellen im Fressbudenbereich, wo wir unser mitgebrachtes Essen unter Sonnenschirmen verzehrten.

Zum Abschluss unseres Zoobesuchs unternahmen wir einen Abstecher in den Souvenirshop, wo sich das Draußenkind eine Kuscheltier-Eule von seinem gesparten Geld gönnte.

Erschöpft und mit vielen Eindrücken angereichert, verließen wir schließlich den Frankfurter Zoo.

Frankfurter Zoo

Schön war es – und schreit nach Wiederholung!

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