Wochenende: Kurpark, Erlebnispark und Ronneburg

Wochenende

Ein traumhaftes Wochenende mit vielen Highlights geht zu Ende: Wir haben den Kurpark in Bad Salzhausen unsicher gemacht, waren im Erlebnispark Steinau grillen und haben auf der Ronneburg Gleitschirmseglern zugeschaut.

Wochenende

Der herrliche Spätsommer verwöhnt uns sehr. Ich kann es kaum glauben, dass es in wenigen Wochen viel kühler, nebliger und dunkler sein wird.

Solange genießen wir das schöne Wetter aus vollem Herzen.

Es ist mir wieder eine Freude, diesen Wochenendbeitrag mit Susanne Mieraus Linksammlung auf ihrem Blog „Geborgen wachsen“ zu verlinken. Dort findet Ihr noch viele andere Wochenenden in Bildern. Schaut ruhig mal vorbei; es lohnt sich!

Freitag

Am Freitag hatte die KiTa wegen einer Fortbildung der Erzieherinnen geschlossen. Wie immer bei solchen Gelegenheiten frage ich das Draußenkind, was es mit mir an meinem und seinem freien Tag unternehmen mag.

Er wünschte sich ein Frühstück beim Goldenen M, denn die Croissants sind genau sein Ding.

Als ich vorschlug, dass wir im Anschluss doch mal in den Kurpark von Bad Salzhausen gehen könnten, war er gleich Feuer und Flamme.

Fast Food-Frühstück

Gesagt, getan: Auf zum Goldenen M!

Die Sonne schien bereits morgens um 8 Uhr sehr intensiv. Ich packte Sonnencreme und Getränke ein, dann ging es los.

Im Fast Food-Restaurant frühstückten wir natürlich draußen auf der Terrasse. Das Draußenkind knabberte an seinem Croissant; ich schob mir einen Muffin-Toast zwischen die Kiemen. Dazu gab es Kaffee für mich und Wasser für das Kind.

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Wir redeten über unsere Erlebnisse der letzten Tage und was am Wochenende so alles geplant war. Diese Gespräche sind zwar auch im Alltag möglich, aber in diesem Rahmen und mit ganz viel Zeit zur Verfügung noch intensiver. Ich genieße das sehr.

Im Kurpark

Nach ca. einer Stunde brachen wir in Richtung Kurpark auf. Weil ich bislang noch nicht dort gewesen war, hatte ich vorsichtshalber das Navi eingepackt. Wie sich herausstellte, war das von Vorteil, denn wir fuhren über winzige Nebenstraßen durch Zwergdörfer, bis wir in Bad Salzhausen ankamen.

Überrascht stellte ich fest, dass dieser Ort tatsächlich vornehmlich vom Kurbetrieb zu leben scheint. Einige Kliniken, eine Therme, mehrere Parkanlagen, gepflegte Villen – eine völlig andere Infrastruktur, als wir sie von anderen hessischen Kleinstädten oder Dörfern kennen.

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Wir fanden nach einigem Gegurke einen sehr engen Parkplatz. Glück gehabt!

Der Kurpark war schnell gefunden: Einfach die Straße, die bezeichnenderweise Kurallee hieß, entlang laufen und dann nach links in den Park abbiegen.

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Das Morgenlicht zauberte eine unwirkliche Atmosphäre über die schöne Parkanlage. Wäre ein Einhorn auf die Wiese getreten, hätte ich als passend empfunden und wäre lächelnd weitergegangen. 😉

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Nur die Gartenbauarbeiter, die sich um die Bewässerung der Blumen kümmerten, sorgten für einen Realitätscheck.

Zuerst gingen wir zum Konzerthaus, das zudem eine Solequelle beherbergt. Das Draußenkind trank einfach so und ohne Aufforderung einiges von dem salzigen Wasser, nachdem ich ohne Absichten erwähnt hatte, dass es gesund wäre.

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Wir stromerten durch den Park, der zu dieser Zeit fast nur uns und den Gärtnern gehörte. Irgendwann ruhten wir uns an der Saline aus und atmeten die kühle, salzreiche Luft aus dem Gradierwerk genussvoll ein.

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Der Park ist zum Verlieben schön und durchaus einen eigenen Blogbeitrag wert, der wohl in den nächsten Tagen online gehen wird.

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Auf der Suche nach dem alten Bahnhof

Auf dem Rückweg zum Parkplatz weckte ein Hinweisschild, das auf den alten Bahnhof verwies, unsere Neugier.

Der Weg zum Bahnhof führte bergauf durch einen weiteren Park. Hier fanden wir viele schöne alte Bäume, gepflegte Rasenflächen und interessante Skulpturen.

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Nachdem wir schon eine Weile gelaufen waren und es inzwischen richtig heiß geworden war, bekundete das Draußenkind, dass es mal auf die Toilette müsste. Weil ich nicht abschätzen konnte, wie weit es noch bis zum alten Bahnhof sein würde, kehrten wir um. Zum Glück fanden wir eine Toilette in einem Gebäude, das wohl einen großen Festsaal beherbergte.

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Da es mittlerweile Mittagszeit geworden war, schlenderten wir anschließend zurück zum Parkplatz und fuhren wieder nach Hause.

Mittagspause und Bücherei

Daheim gab es Nudelsuppe zum Mittagessen. Der Mann gesellte sich, nachdem er von der Nachtschicht ausgeschlafen war, zu uns. Wir tranken noch einen Kaffee und ruhten uns ein wenig auf der Couch aus.

Ich schrieb eine Packliste für den Samstag, an dem wir im Erlebnispark Steinau mit der nächsten Verwandtschaft grillen wollten. Unser Sohn spielte solange mit seiner Brio-Eisenbahn.

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Danach brachte ich das Draußenkind zur Flötenstunde, während der Mann einkaufen fuhr und die letzten Besorgungen für unseren Grilltag erledigte.

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Im Anschluss an die Flötenstunde fuhren das Kind und ich in die Bücherei. Wir stöberten in den Regalen und fanden einiges an interessantem Lesestoff. Außerdem durften noch einige Musik- und Hörspiel-CDs mitkommen.

Vorbereitungen

Am späten Nachmittag waren wir wieder daheim, packten alles aus und bereiteten uns noch kulinarisch auf den nächsten Tag vor. Ich schnibbelte die Zutaten für einen Kartoffelsalat zusammen. Der Mann recherchierte ein einfaches Rezept für einen Guglhupf und rührte mit mir den Teig dafür an.

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Das Draußenkind beschäftigte sich mit Zahlenbildern malen und hüpfte noch in die Badewanne.

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Gegen 20 Uhr war Kinder-Nachtruhe. Der Mann und ich schauten noch ein paar Folgen „Fear the Walking Dead“ und „Game of Thrones“, bevor auch wir die Segel strichen und ins Bett gingen.

Samstag

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Unsere nächsten Angehörigen wohnen ca. 2 Autostunden von hier entfernt. Leider haben wir keinen Garten an unserer Wohnung, weshalb wir seit Jahren den Geburtstag des Draußenkindes in einem Erlebnispark in der Nähe mit der Familie feiern.

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Die Kinder haben somit einen schönen Nachmittag mit viel Freiraum, während die Erwachsenen genug Gelegenheiten für Gespräche erhalten.

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Eine tolle Tradition, die wir mit Hingabe und dank der Unterstützung durch unsere Familie pflegen können.

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So besorgen beide Großelternpaare das Grillgut, Brötchen und andere Leckereien. Der Mann und ich sind zuständig für die Getränke, den Salat und ggf. Kuchen.

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Wir hatten wie schon in den Jahren zuvor eine Grillhütte gemietet und waren begeistert von ihrer günstigen Lage im Park. Dazu die traumhaften Temperaturen des schönen Spätsommers, die vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder…einfach herrlich!

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Es war so schön und die Zeit verging wie im Fluge.

Das Draußenkind zog mit seiner Cousine los und wurde in Wechselschichten von ein oder zwei Erwachsenen begleitet.

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Zu unserer Überraschung war der Park gar nicht so voll, wie wir befürchtet hatten. Wahrscheinlich lagen dann doch viele Familien am Badesee.

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Gegen 18 Uhr verabschiedeten wir uns von den Großeltern, der Cousine und dem Onkel.

Das Draußenkind wirkte noch ziemlich fit, als wir eine Dreiviertelstunde später zu Hause ankamen, auspackten und eine Dusche nahmen, die wir auch alle dringend nötig hatten.

Ein paar aufgezeichnete Serienfolgen später waren der Mann und ich bettreif, während das Kind schon lange friedlich schlummerte.

Sonntag

Nach dem Weckdienst, der recht zuverlässig durch das Draußenkind gegen 7 Uhr erfolgte, frühstückten wir bald und ließen uns ganz gemächlich in den Sonntag treiben.

Erneut waren sommerliche Temperaturen angesagt, weshalb außer Frage stand, dass wir noch etwas unternehmen wollten.

Ronneburg

Ich schlug vor, doch mal wieder auf die Ronneburg zu fahren. Am Wochenende tummeln sich dort viele Gleitschirmsegler, was sicher ganz spannend sein würde.

Nachdem Mann und Kind damit einverstanden waren, brachen wir kurz nach neun Uhr auf.

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Die Ronneburg ist von unserem Heimatort nicht weit entfernt, sodass wir schon bald den Innenhof des alten Gemäuers betraten.

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Wir genossen die Aussicht über die Felder und Wiesen des Umlandes. Die Luft war so klar und mild, dass wir sehr weit sehen konnten.

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Unser Kind prägte sich eine Münze von der Ronneburg.

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Im Burghof stolzierte ein Pfau herum und schien sich sehr für den Souvenirladen zu interessieren. Die Verkäuferin erzählte uns später, dass der Pfau nach seinem Frühstück verlangen und sich dann wieder trollen würde.

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Das Draußenkind kaufte sich von seinem Taschengeld plus Erspartem ein kleines Lederbeutelchen zum Umhängen.

Unterhalb der Ronneburg, auf einer Wiese, tummelten sich die Gleitschirmsegler, denen wir einen Besuch abstatteten.

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Danach schauten wir noch kurz bei der Labradorausstellung vorbei, holten dem Draußenkind eine Portion Pommes und überlegten, was wir bei dem tollen Wetter noch anstellen könnten.

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Eigentlich wollten wir nach Gelnhausen in den Stadtgarten fahren, bis mir einfiel, dass wegen des autofreien Sonntags wohl sämtliche Zugänge für Autofahrer zur Innenstadt gesperrt sein würden. Also entschieden wir uns für Eisessen in Büdingen, bevor es wieder zurück nach Hause ging.

Dort angekommen, spielte unser Kind, während der Mann und ich das Mittagessen (aufgewärmtes Grillgut vom Tag zuvor plus Rohkost) zubereiteten.

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Ich hielt anschließend ein Nickerchen auf der Couch. Mann und Kind lauschten den aus der Bücherei mitgebrachten CDs.

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Später spielten wir mehrere Runden „Fang den Hut“ und vertilgten nebenbei ein paar Stückchen vom restlichen Guglhupf.

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Das Draußenkind hatte noch ein Date mit der Badewanne inklusive Haarewaschen. Mit „1, 2 oder 3“ auf KIKA starteten wir das Abendprogramm, bevor es Abendbrot gab.

Nochmals labten wir uns an den Grillgut-Resten und ließen den eher faulen Sonntag gemütlich ausklingen.

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Ich wünsche allen LeserInnen (und die Zugriffszahlen verraten mir, dass es mittlerweile ganz schön viele gibt – DANKE dafür!) einen guten Start in die neue Spätsommerwoche!

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2 Kommentare auf "Wochenende: Kurpark, Erlebnispark und Ronneburg"

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Sandra
Gast

Das schöne Wetter habt ihr noch mal herrlich genutzt – besonders schön war das sicherlich für die Familien-Geburtstagsnachfeier im Erlebnispark. Wir genießen das herrliche Spätsommerwetter auch in vollen Zügen und tanken den Vitamin D-Speicher nochmal richtig auf!

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