Wochenende: Stadtgarten, Eis essen, Flohmarkt

Wochenende

Endlich kann ich mal wieder einen Bericht über unser Wochenende online stellen.

Hier auf dem Blog war es jetzt länger ruhig. Das war einerseits der Tatsache geschuldet, dass die ganze Familie sich ein Virus eingefangen hatte. Andererseits hatten wir Probleme mit unserem Internet-Provider, die uns tagelang an einer regulären Nutzung von Festnetztelefon und Internet hinderten. Zum Glück funktioniert seit Samstag alles wieder.

Unser Wochenende war schön, sonnig und ein bisschen anstrengend, aber im positiven Sinn.

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Fangen wir mal mit dem Freitag an:

Freitag

Mein freier Tag. Das Draußenkind blieb von der KiTa wegen eines Betriebsausflugs der KiTa-Mitarbeiterinnen zu Hause. Wir frühstückten gemütlich und genossen die Anwesenheit des Mannes / Papas, der wegen der Spätschicht am Vormittag zu Hause war.

Morgens ist es jetzt schon sehr herbstlich, was mich aber nicht stört. Ich bin ein großer Fan von vier Jahreszeiten.

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Wenig später kam eine KiTa-Bekanntschaft mit ihrem Sohn vorbei. Wir tranken zusammen einen Kaffee, während die Kinder spielten.

Am Nachmittag fuhr ich das Draußenkind zur Flötenstunde. Die eine Stunde bis zum Abholen nutzte ich für einen Blitzbesuch bei einer Freundin. Auch hier gab es einen Kaffee und eine Runde Quartettspielen für die Tochter der Freundin und mich.

Herbstfreuden

Dem Draußenkind hatte ich versprochen, dass wir nach der Musikstunde nochmal in den Gelnhäuser Stadtgarten zum Kastaniensammeln fahren würden.

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Und so taten wir es dann auch: Kastanien sammeln, durch raschelnde Blätter laufen und über den Spielplatz toben war unser Nachmittagswerk.

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War das Draußenkind am Vormittag eher schlecht gelaunt gewesen, sorgte dieser kleine Ausflug für Entspannung pur. Der Stadtgarten ist immer wieder einen Besuch wert, auch wenn er doch ein paar Kilometer von unserem Wohnort entfernt liegt.

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Aber auch ich bin mit diesem Fleckchen Erde emotional verbunden, denn ich kenne diesen Park noch sehr gut von meinen stundenlangen Ausfahrten mit dem Kinderwagen, als mein Draußenkind noch ein kleines Baby war. Da werden immer wieder Erinnerungen wach.

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Nach mehreren Stunden in der warmen Herbstsonne und mit ordentlich Dreck unter den Nägeln sammelte ich am frühen Abend mein Kind wieder ein.

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Hungrig wie es war, plädierte es für eine Stippvisite beim Goldenen M. Ich stimmte schließlich zu, sodass wir wenig später im allseits bekannten Schnellrestaurant etwas bestellten. Für mich gab es nur einen Smoothie, während das Draußenkind sich an Nuggets und Apfelspalten gütlich tat.

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Der Freitagabend klang ruhig aus. Wir kuschelten auf dem Sofa, schmökerten in Büchern und gingen schließlich zeitig ins Bett.

Samstag

Einmal im Monat arbeite ich am Samstag. Am vergangenen Samstag war es wieder an der Zeit. Nach dem Frühstück fuhr ich los und erfreute mich unterwegs an der schönen klaren Herbstluft. Der Mann und das Draußenkind blieben zu Hause und zockten in meiner Abwesenheit „Elfer raus“. Das Draußenkind ist von diesem Kartenspiel sehr angetan – und gewinnt fast jede Runde.

Zur Mittagszeit war ich wieder zu Hause und verschlang den vom Mann gekochten Bauerntopf. Köstlich!

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Der am meisten wackelnde Zahn im Mund des Draußenkindes lässt sich mittlerweile locker umklappen, will aber partout nicht weichen. Der bleibende Zahn dahinter wächst munter in die Höhe. Hoffentlich ist das Kapitel bald Geschichte!

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Am Nachmittag fuhren das Draußenkind und ich in ein Einkaufszentrum. Ich erstand im Drogeriemarkt ein paar Kleinigkeiten: Duschgel, Müsli und Putzmittel durften mitkommen.

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Mein Sohn tobte sich derweil am Schaukelpferd aus.

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Außerdem durfte im Anschluss ein Besuch der Eisdiele nicht fehlen. Wir setzten uns mit unseren Bechern an den Springbrunnen und erfreuten uns an dem schönen Wetter. Kaum zu fassen, Ende September und noch diese Wärme!

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Zu Hause spielten wir erneut „Elfer raus“, bauten ein paar Playmobilwelten und aßen zu Abend.

Kurz vor 18 Uhr stiegen wir wieder ins Auto, denn wir wollten zum Abendflohmarkt fahren. Dort drängten sich bereits viele, viele kaufwütige Menschen, als wir ankamen. So wirklich fündig wurde ich nicht. Ein Buch und eine Kinder-DVD habe ich erstanden. Das Draußenkind kaufte eine kleine Autorennbahn, mit der es sich den restlichen Abend über beschäftigte.

Draußen gab es noch einen Bilderbuch-reifen Abendhimmel, den ich unbedingt mit der Kamera einfangen musste.

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Sonntag

Auch dieser Tag sollte uns auf einen Flohmarkt führen – auf den der KiTa des Draußenkindes. Und wir hatten einen eigenen Stand gebucht! Das Draußenkind wollte einige Spielsachen verkaufen, denen es nach seinem Empfinden entwachsen ist.

Vormittags sortierten wir gemeinsam die Ware durch und packten alles zusammen. Ich backte mit Unterstützung des Mannes einen Mooskuchen (sehr lecker!) für den Kuchenstand. Der Mann kümmerte sich um das Wechselgeld und belud das Auto.

Nach einem weihnachtlichen Mittagessen (Klöße, Rotkohl, Thüringer Bratwurst) fuhren wir zur KiTa, bauten unseren Stand auf und warteten auf die Käufer.

Flohmarkt

Das schöne Wetter war einerseits von Vorteil, andererseits dürften viele potenzielle Kunden deshalb etwas anderes vorgehabt haben. Für uns liefen die Geschäfte aber recht gut; wir wurden einen Großteil der Spielsachen los.

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Dafür ging das Draußenkind gleich beim KiTa-Kumpel an dessen Stand shoppen und erstand neben einer riesigen Badeente einen Playmobil-Bus und eine CD-Tasche.

Mit unseren Restbeständen an Ware und den neuen Errungenschaften brachen wir am späten Nachmittag wieder in Richtung Zuhause auf.

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Die Badeente durfte gleich eine Runde in der Wanne drehen und wurde für tauglich befunden.

Nach dem Abendbrot spielten wir mal wieder „Elfer raus“. Ich ließ die Waschmaschine noch eine Runde rumpeln, legte Wäsche zusammen und traf noch ein paar organisatorische Vorbereitungen für die anstehende Woche.

Und schwupps, schon ist das Wochenende wieder rum.

Weitere Einblicke in die Wochenende von Bloggerinnen findet Ihr bei Susanne Mierau auf ihrem Blog „Geborgen wachsen“.

Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenbeginn und viele sonnige Stunden!

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